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| Archiv 2009 |
| Hier finden Sie alte Meldungen aus dem Jahr 2009. |
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| Weihnachtsgruß |
18. Dezember 2009 |
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| Kalles Tagebuch - Ein Kranichfilm für Kinder von Andrea Buchta |
10. Dezember 2009 |
Gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten ist der Kranichfilm für Kinder „Kalles Tagebuch” erschienen und hier zu bestellen. Was machen Kraniche den ganzen Tag bei der Herbstrast in Mecklenburg-Vorpommern? Was erleben sie und was können Besucher entdecken? Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums erzählen und geben Einblicke in ihre Arbeit. Kranich Kalle klärt auf und zeigt spannende Augenblicke in eindrucksvollen Filmaufnahmen. Für Kinder ab 4 Jahre.
Betriebsbedingt erfolgt kein Versand zwischen dem 18.12.09 und dem 11.01.10. Vielen Dank für Ihr Verständnis. |
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| Ein schönes Weihnachtsgeschenk |
3. Dezember 2009 |
Weihnachten steht vor der Tür – und wer kennt das nicht, das Problem, die richtigen Geschenke zu finden. Für ihre Lieben, Freunde, Verwandten und Bekannten empfiehlt der Weihnachtsmann verschiedene Bildbände und Kalender aus unserem Shop. Genau das Richtige für lange Winterabende und als Einstimmung für das kommende Kranichjahr.
Weitere Bücher und andere Artikel finden Sie in unseren Shop. Betriebsbedingt erfolgt kein Versand zwischen dem 18.12.09 und dem 11.01.10. Vielen Dank für Ihr Verständnis. |
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| Kraniche bei Neuenpleen |
28. November 2009 |
Noch trotzen einige Hundert Kraniche in der Region des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft” dem heran nahenden Winter. Nur 4,3 km südlich des Kranich-Informationszentrums suchten heute Mittag 448 Kraniche, darunter waren 51 Jungvögel, auf einem bearbeiteten Maisstoppelfeld nach Ernteresten. Der Jungvogelanteil war mit 11,4% sehr gering. Am Ende der Rastsaison sollte dieser eher bei 15% liegen. Diese Beobachtung ist ein Indiz für einen möglicherweise schlechten Reproduktionserfolg nordskandinavischer Kraniche.
Wer die Vögel des Glücks vor ihrer Abreise in den Süden noch verabschieden möchte, ist am Wochenende herzlich willkommen. Unsere Ausstellung im Kranich-Informationszentrum ist täglich von 10:00 bis 16:30 Uhr für Sie geöffnet. Ob eine Überwinterung dieser Kraniche auch im Nordosten möglich ist, wird der Verlauf des Winters zeigen.
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Bei liegen gebliebenen Maiskolben gibt es immer wieder Streitigkeiten. Andere Kraniche kommen herbei geflogen und versuchen, einen Teil der Nahrung für sich zu erlangen. (Foto: Dr. Günter Nowald, 26.11.09, 12:04 Uhr) |
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| Herbstrast der Kraniche 2009 in der Rügen-Bock Region |
12. November 2009 |
Der Verlauf der Kranichrast in der Rügen-Bock-Region zeigte in diesem Jahr einige Abweichungen zu den Beobachtungen der letzten Jahrzehnte. Die ersten größeren Kranichzüge aus Skandinavien erreichten uns Mitte September. Rund 10.000 Vögel des Glücks rasteten in dieser Zeit in der Region. Mildes Wetter und ausreichend Nahrung auf Getreidestoppelfeldern in Skandinavien verzögerte dann den weiteren Zuzug von Kranichen, so dass die Rastzahl bis Anfang Oktober ungewöhnlich langsam anstieg und wir am Donnerstag den 08.10.09 erst 31.320 Kraniche zählten. Am folgenden Freitag frischte kräftiger Nordwind auf und polare Luftmassen erreichten Mitteleuropa – das Startzeichen für die Kraniche.
Die Schwedischen Kranichfreunde zählten an diesem bemerkenswerten Zugtag über 25.000 Kraniche, die von Schweden aus nach Süden zogen. Am Abend des 9. Oktobers beobachteten wir Tausende neuer Kraniche an den Schlafplätzen in der Region. Leider gelang keine vollständige Synchronzählung mehr für diesen Abend, so dass die maximale Rastzahl für die Rügen-Bock-Region in diesem Jahr nur die Hochrechnung auf rund 60.000 Kraniche ist.
Auch in den folgenden Tagen traf starker Nordwind auf die Ostseeküste. In der Folge erlebten wir ein Hochwasser von 1,2 m über Normal und „Land unter“ auf dem Schlafplatz Insel Kirr. Am 14.10.09 erfolgte dann der stärkste Wegzug der Kraniche aus unserer Region, so dass zur Synchronzählung am 15.10.09 nur noch rund 15.000 Kraniche erfasst werden konnten.
Damit brachte die ungewöhnliche Kältewelle mit polaren Nordwinden in der ersten Oktoberhälfte für unsere Rastregion ein „Minimalrekord“ für Mitte Oktober. Der Maximalrekord wurde am 11.10.07 mit 69.260 Kranichen festgestellt.
In den folgenden Tagen normalisierte sich das Herbstwetter und die übrigen Kraniche blieben bis Ende Oktober in der Rastregion. Zwischen 30.10. und 01.11. erfolgte dann der zweite große Abzug aus der Region des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ mit dem Ergebnis, dass zur letzten Synchronzählung am 05. November in diesem Jahr nur noch 5.370 Kraniche im Gebiet anzutreffen waren. Der größte Anteil dieser Vögel war tagsüber bei der Nahrungssuche auf den spät geernteten Maisfeldern zwischen Günz und Nisdorf zu beobachten (siehe Foto). Die späte Maisernte in diesem Raum könnte für diese Kraniche eine gute Grundlage für einen Überwinterungsversuch in unserer Region bedeuten. Bisher blieben viele Kraniche in milden Winter schon in Südniedersachen oder gar im westlichen Mecklenburg-Vorpommern. Ob eine Überwinterung zahlreicher Kraniche auch im Nordosten möglich ist, wird der Verlauf des Winters zeigen.
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Novemberkraniche auf einem abgeernteten Maisschlag bei Nisdorf unweit des Kranich-Informationszentrums, Nordvorpommern, erleben den ersten Schnee des Winters an der Ostseeküste. (Foto: K. Peter, 05.11.09) |
Bei den Synchronzählungen in der Rügen-Bock-Region (Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft) wurden in diesem Jahr an den verschiedenen Schlafplätzen folgende Kranichrastbestände ermittelt:
| Datum |
Werder/Bock |
Kirr/Oie |
Udarser Wiek |
Unrower Ufer |
andere |
Kraniche gesamt |
| 03.09.2009 |
1.150 |
770 |
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0 |
1.920 |
| 10.09.2009 |
2.970 |
1.791 |
1.250 |
1.680 |
2.119 |
9.810 |
| 17.09.2009 |
6.100 |
2.650 |
|
680 |
1.700 |
11.130 |
| 24.09.2009 |
5.500 |
2.500 |
217 |
4.860 |
7.611 |
20.688 |
| 01.10.2009 |
4.950 |
2.830 |
4.190 |
86 |
8.383 |
20.439 |
| 08.10.2009 |
12.940 |
8.600 |
5.270 |
910 |
3.597 |
31.317 |
| 10.10.2009 |
20.000 |
14.500 |
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60.000* |
| 15.10.2009 |
7.830 |
1.795 |
4.000 |
860 |
261 |
14.746 |
| 22.10.2009 |
6.000 |
1.800 |
4.000 |
280 |
1.699 |
13.779 |
| 29.10.2009 |
4.480 |
1.970 |
1.400 |
1.620 |
3.000 |
12.470 |
| 05.11.2009 |
4.000 |
0 |
570 |
280 |
520 |
5.370 |
Für die Unterstützung bei der Datenermittlung danken wir den Rangern des Nationalparkamtes und den ehrenamtlichen Mitarbeitern von Kranichschutz Deutschland.
(*geschätzt mit Hilfe der Angaben schwedischer Kollegen)
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| Aktion: 200 Bücher „Zauber der Kraniche” für öffentliche Bibliotheken |
14. Oktober 2009 |
In diesen Wochen rasten wieder Tausende von Kranichen an verschiedenen Plätzen im Nordosten Deutschlands vor ihrem Wegzug nach Frankreich und Spanien. Das nehmen ebenfalls Tausende von Vogelfreunden zum Anlass, bis in den Dezember hinein die großen Vögel an ihren Rast- und Sammelplätzen zu beobachten und insbesondere den abendlichen Einflug zu den Schlafrevieren in Flachgewässern zu erleben. Ob an der vorpommerschen Ostseeküste, in der Rügen-Bock-Region, an den Langenhägener Seewiesen bei Goldberg, am Schaalsee, bei Linum oder in der Diepholzer Moorniederung: Es gibt viele Gegenden, in denen sich Kraniche insbesondere zur Zugzeit gut beobachten lassen.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird in diesen Tagen von der Lufthansa Umweltförderung gemeinsam mit dem Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf an 200 Bibliotheken in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein das Buch „Zauber der Kraniche” verschickt.
Buchausleiher und Leser haben so die Möglichkeit, die „Vögel des Glücks” mit ihren weltweit 15 Arten näher kennen zu lernen. Auf diese Weise wächst das Verständnis für den Vogel- und Naturschutz sowie die Freude an der Naturbeobachtung. Das Buch „Zauber der Kraniche” des Autors und Fotografen Carl-Albrecht von Treuenfels wurde vom Knesebeck Verlag für die Lufthansa Umweltförderung in einer Sonderausgabe herausgebracht. Die Lufthansa möchte damit für den Schutz ihres Wappenvogels werben. |
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50-jähriges Jubiläum der Kranich-Grundschule Altenpleen |
26. September 2009 |
Anlässlich des 50. Geburtstages unserer Patenschule in Altenpleen hatten die Kinder am 18. September die Möglichkeit, mehr über das Leben der Kraniche und insbesondere ihres Patenkranichs „Kalle“ zu erfahren. Das Kranich-Informationszentrum war mit einem Stand dort vertreten, bei dem die Kinder und Eltern Buttons mit unterschiedlichen Motiven herstellen konnten. Wagemutige konnten sich darüber hinaus an das Falten von Papierkranichen heranwagen. Einen scharfen Blick mussten Kinder beweisen, die mit einem Fernglas verschiedene Farbkombinationen abgelesen haben.
Die Kinder hatten eine Menge Spaß dabei, mit ihrem Kalle zu spielen und sich ein Tagebuch von ihm anzuschauen. Über einige Stunden hatten Annika von Dolgow und Sonja Sporn viel Besuch und wurden somit gut eingespannt. Allen Teilnehmenden hat es sehr gut gefallen.
Einen herzlichen Dank möchten wir auch an Frau Sagner für die Einladung zu diesem schönen Ereignis aussprechen. Wir freuen uns auf eine gute zukünftige Zusammenarbeit!
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| Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland |
22. September 2009 |
„Es könnte ja sein, dass wider Erwarten
auch die Männchen treu sind.”
(E. Seebaß - bei einer Diskussion zur Brutbiologie des Kranichs)
Bei wieder einmal schönstem Wetter, bester Stimmung aller Teilnehmer und in einem hervorragenden Tagungsobjekt „Ferienpark Plauer See“ fand am vergangenen Wochenende 18.-20. September 2009 die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland in Alt Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern statt. 96 zumeist ehrenamtliche Mitarbeiter der AG Kranichschutz Deutschland trafen sich im am Nordufer des Plauer Sees um sich zwei Tage bei Vorträgen und Exkursionen über die aktuelle Situation des Grauen Kranichs in Europa auszutauschen.
Höhepunkte der Tagung waren neben den vielen interessanten Vorträgen und Gesprächen mit Sicherheit die Exkursionen zum überregional bedeutsamen Kranichschlafplatz Langenhägener Seewiesen, die Besichtigung des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide und des Klosters Dobbertin.
Herzlichen Dank auch an Herrn Dr. Andrzej Jermaczeck (Polen) für seinen informativen und heiteren Vortrag über die Situation des Kranichs in Polen und die Tätigkeiten der Naturschutzorganisation Klub Przyrodników. Nun wissen wir auch, dass der wichtigste ehrenamtliche Partner bei der Renaturierung von Feuchtgebieten in Polen der Biber ist.
Herr Jermaczeck ist Mitglied im Vorstand der Naturschutzorganisation Klub Przyrodników, mit der Kranichschutz Deutschland seit dem 27.03.2009 eine Partnerschaft zum Schutze des Kranichs pflegt.
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| Die Kranichrast hat begonnen |
16. September 2009 |
Die Synchronzählungen in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft vom 11. September haben die Rastzahl von 8.370 Kranichen ergeben. Am vergangenen Wochenende konnte man in der Region wieder starken Zuzug aus Norden beobachten, so dass wir aktuell von mindestens 10.000 Vögeln im Rastgebiet Rügen-Bock ausgegehen. Besonders in der Feldflur um Groß Mohrdorf kann man tagsüber die Kraniche gut auf den abgeernteten Feldern beobachten.
Wo und wann man die Vögel des Glücks am besten beobachten kann ohne sie zu stören, erfährt man am besten im Kranich-Informationszentrum - nun wieder täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet.
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Auf den Stoppelfeldern der Region zwischen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und Rügen kann man nun wieder viele Kraniche entdecken. Nicht immer werden die Ernterückstände ohne Streitereien aufgeteilt. (Foto: N. Donner, 05.09.2009) |
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| Kranichberingung 2009 – erste Ergebnisse |
10. Juli 2009 |
Das internationale Kranichberingungsteam war vom 15. bis 22. Juni 2009 in den Kreisen Parchim und Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) tätig. Hier konnten nach den Vorgaben der European Crane Working Group 30 Kraniche mit Farbringen ausgestattet werden. Neun Vögel erhielten zusätzlich einen kleinen Radiotelemetriesender im Rahmen der Kranichpatenschaft. Mit den farbig markierten Vögeln können neue Fakten auf der Ebene des Individuums und der Population gewonnen werden. Dabei steht der Kenntnisgewinn über die Lebenserwartung, die Paartreue, den Fortpflanzungserfolg, das Brut- und Territorialverhalten, die Ausbreitung und Ansiedlung, die Zugwege, die Rastplätze sowie über die Winterquartiere der Zugvögel im Vordergrund.
Während der Geländearbeiten waren überall die drastischen Veränderungen in der landwirtschaftlichen Flächennutzung präsent. Wegen der Weltmarktlage konnten die Landwirte schon seit Herbst 2007 ihre gesamte Anbaufläche nutzen. Zuvor mussten sie im Rahmen der obligatorischen Flächenstilllegung zehn Prozent brachliegen lassen. Auch 2008/2009 konnten alle Äcker bestellt werden. Entsprechend fehlten viele naturnahe Brachen als Nahrungsfläche, welche Kranichfamilien in den Vorjahren nutzten. Die direkten Auswirkungen einer veränderten Nahrungsverfügbarkeit (Insektenvorkommen) auf den Reproduktionserfolg der Kraniche können noch nicht beziffert werden. Fest steht aber, dass in vielen Revieren die Kranichpaare ohne Junge angetroffen wurden. Durch den Brachflächenschwund ist zudem die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft stark bedroht.
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Yuriy Andryushchenko (Ukraine, Azov-Black Sea Ornithological Station of Schmalhausen), Norman Donner (wiss. Mitarbeiter Kranich-Informationszentrum), Xavier Chauby (Kranich Ranger Reserve Nationale Arjuzanx, Südfrankreich) und Günter Nowald (Koordinator Kranichberingung, Leiter Kranich-Informationszentrum) entlassen einen farbig beringten Kranich wieder in die Freiheit (v.l.n.r.). (Foto: Dr. G. Nowald) |
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| Diavorträge im Kranichzentrum |
12. Mai 2009 |
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| Eröffnung der Ausstellung „Zauber der Kraniche“ in Dresden |
16. April 2009 |
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| Lutz Laemmerhold (Leiter der Lufthansa Umweltförderung) mit einem Grußwort zur Ausstellungseröffnung (Fotos: B. Walker, C.-A. v. Treuenfels (Kraniche)) |
Am 27.03.2009 wurde die Wanderausstellung „Zauber der Kraniche“ mit einer Vernissage in den Räumen der Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden eröffnet.
Kraniche – seit Jahrhunderten faszinieren sie die Menschheit mit ihrer Anmut und Grazie. In vielen Kulturen als Symbol der Treue und des Glücks stehen sie für ein langes Leben und wurden so als Motiv auf vielen Kunstobjekten, wie Vasen, Keramiken und Textilien verwendet.
Die Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden zeigen bis 01. November 2009 im Japanischen Palais die bezaubernde Welt der Kraniche. Das Kernstück der Ausstellung bilden beeindruckende Großfotos der Fotografen Carl-Albrecht von Treuenfels und Sture Traneving aus allen Teilen der Welt, die die Vögel bei der Brutpflege, den unvergleichlichen Tänzen oder der Massenrast beim Vogelzug zeigen. Sieben der 15 Kranicharten, aufgestellt in Vitrinen, ergänzen das Gesamtbild des Kranichs in der Natur. Die Ausstellung „Zauber der Kraniche“ entstand in Kooperation mit Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung). Die Besucher können sich über Nahrung, Vogelzug, Fortpflanzung und Brutverhalten informieren. Nicht zuletzt geht es auch um den Schutz der in ihrer Existenz gefährdeten Kranicharten.
Angereichert wird die Sonderschau durch völkerkundliche Exponate, die das fotografische Erlebnis um das Gesamtbild des Kranichs in der Natur ergänzen. 
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| Abschluss Partnerschaftsvereinbarung |
27. März 2009 |
Dr. Andrzej Jermaczeck (Präsident Naturschutzorganisation Klub Przyrodników) und Dr. Wolfgang Mewes (Sprecher Kranichschutz-Deutschland) unterschreiben im Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf eine Partnerschaftsvereinbarung. Ziel der Vereinbarung ist es, mit Hilfe des Kranichs in der Pomerania Region eine stärkere Vernetzung der im Naturschutz tätigen Akteure zu entwickeln. (Foto: N. Donner)

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| Starker Zuzug |
22. März 2009 |
Am Samstag, 21.03.09, verzeichneten wir in der Region des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft” nicht nur abziehende Kraniche, die jetzt bereits am Hornborga See in Südschweden eingetroffen sind. Der Zuzug war noch auffälliger. Daher rasten aktuell hier jetzt über 5.500 Kraniche.
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| Pünktlich zwischen 06:00 und 06:15 Uhr schwebten heute morgen mindestens 4.500 Kraniche auf die Ablenkfütterungsfläche bei Günz ein. (Foto: G. Nowald) |
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| Kranichballett |
20. März 2009 |
In den letzten Tagen waren stets zwischen 500 und 1000 Kraniche auf der Ablenkfütterungsfläche am Günzer See. Aus dem Fotoversteck gelang Herrn K. Günther am 17.03.09 das wunderbare Foto dieser beiden tanzenden Kraniche - vielen Dank!
Vielen Dank auch an Herrn Urs Gehrig für die Unterstützung bei der Bewirtschaftung dieser Fütterungsfläche.
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| Kranichballett am Günzer See. (Foto: K. Günther) |
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| Wieder Kranichrast an der Ostseeküste! |
18. März 2009 |
Die langjährigen Erfahrungen bestätigen sich erneut: Pünktlich Mitte März sind die Kraniche wieder an den Rastplätzen in der Rügen-Bock-Region in großer Anzahl zu bewundern. Am Wochenende trafen sie endlich auch bei uns ein, um hier einen kurzen Zwischenstopp für ihre Weiterreise in die Skandinavischen Brutgebiete einzulegen. So wurden am 15.03. für die Region rund 3.000 rastende Kraniche ermittelt und heute Morgen zeigten sich die Vögel auch in bester Balzlaune und tanzten.
Wer die Vögel des Glücks im Frühjahr noch sehen möchte, sollte sich aber auch bald zu einer Exkursion entschließen. Wahrscheinlich wird die Kranichrast nur bis Ende des Monats bei uns zu erleben sein. Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr.
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| Kraniche in bester Tanzlaune - es ist Frühling! (Foto: N. Donner) |
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| Rastplatzbetreuertreffen „Rügen-Bock-Region“ 2009 |
10. März 2009 |
Am 05.03.2009 trafen sich 15 Mitarbeiter von Kranichschutz Deutschland, des Nationalparkamts „Vorpommern“, des Umweltamt Grimmen und des Vereins zum Schutze und Erhalt des Kranichrastplatzes Rügen-Bockregion e.V. zum 11. Jahrestreffen der Rastplatzbetreuertreffen in der Rügen-Bock-Kirr-Region. Die Veranstaltung fand erneut im Naturcamp „Zu den zwei Birken“ in Duvendiek statt, wo auch für eine hervorragende kulinarische Begeleitung gesorgt wurde.
Im Fokus stand wieder die Auswertung der Brut- und Herbstrastsaison 2008 sowie Informationen zum internationalen Kranichberingungsprojekt und ersten Erfahrungen mit der online-Datenbank iCORA. Dr. Günter Nowald informierte weiterhin über den aktuellen Stand der Planungen zu einem möglichen Europäischen Kranichzentrum bei Günz gefolgt von einer kontroversen und informativen Diskussion.
Die Termine für die Synchronzählungen im Herbst 2009 sind: 3., 10., 17. und 24. September, 1., 8., 15., 22., und 29. Oktober und der 5. November.
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| Dr. Nowald informiert über den aktuellen Stand der Planungen zu einem möglichen Europäischen Kranichzentrum. |
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| Starker Frühjahrszug bringt die Brutkraniche zurück |
3. März 2009 |
In der vergangenen Woche erreichten uns viele Zugmeldung, z.T. von tausenden durchziehenden Kranichen in wenigen Stunden. Auch in Südschweden sind die ersten Kraniche gesichtet worden. Am Rastplatz der Rügen-Bock-Region wurden bisher nur kleinere Trupps gesichtet.
Um so erstaunlicher ist es, dass wir in unseren Untersuchungsgebieten nun feststellten, dass rund 80 Prozent der Kranichpaare schon die Reviere bezogen haben. So haben sich die ankommenden Kraniche ohne großes Zögern in die Brutgebiete verteilt. Dort erwartet die Kraniche im Augenblick aber meist ein erschreckend niedriger Wasserstand in den Feuchtgebieten. Es bleibt zu hoffen, dass in den nächsten zwei Wochen noch einiger Regen kommt, damit die Vögel des Glücks nicht auf dem Trockenen sitzen/brüten müssen.
Erfahrungsgemäß erwarten wir auch in der Rügen-Bock-Region Mitte März einige tausend Kraniche, die auf ihrer Reise nach Skandinavien noch einen kurzen Zwischenstopp einlegen.
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| Die erste Frühlingsluft lässt den den letzten Schnee tauen und bringt die Kraniche zurück.
(Foto: N. Donner) |
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| Kranich Kalle taucht auf – Schüler freuen sich! |
26. Februar 2009 |
Endlich - nach über einem halben Jahr wurde Kalle am 14.02.09 unter 4.000 Kranichen im Nordosten Spaniens entdeckt.
Zu Kalles Seite
P.S.: Da haben die vielen einzigartigen Kranich-Gedichte und die schönen kunstvollen Scherenschnitte der Schüler der Kranich-Grundschule in Altenpleen Kalle doch noch hervor gelockt! Die Arbeiten sind in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums zu bewundern.

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| Expertengruppe aus Deutschland weilte in Südkorea |
11. Februar 2009 |
Vom 24.01. bis 05.02.2009 weilte eine dreiköpfige Expertengruppe aus Deutschland auf Einladung der Hanns-Seidel-Stiftung (Korea) in Südkorea. Dabei war auch der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland, Dr. Wolfgang Mewes. Während des Aufenthaltes ging es ganz besonders um einen Erfahrungsaustausch zur nachhaltigen Entwicklung und zum Naturschutz in der innerkoreanischen Grenzregion. Diese spielt als Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für die stark gefährdeten Weißnacken- und Mandschurenkraniche eine herausragende Rolle.
Zurzeit überwintern ca. 700 Mandschurenkraniche und 1.500 Weißnackenkraniche dort. Der noch großflächige Reisanbau und die bisher geringe Zersiedlung der Landschaft des Grenzraumes im Landkreis Cheorwon ist Voraussetzung für die derzeitigen guten Überwinterungszahlen dieser beiden Arten. Um diesen Zustand auch für die Zukunft zu sichern, wurden verschiedene Modelle mit Vertretern staatlicher Institutionen diskutiert. Dabei konnten auch wertvolle Erfahrungen aus dem Kranichschutz in Deutschland eingebracht werden.
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| Die internationale Expertengruppe bereiste auch die Cheorwon-Region (Foto oben), eines der wichtigsten Rast- und Überwinterungsgebiete für die gefährdeten Weißnackenkranichen (Foto unten, G. Nowald). |
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| Kalender im Shop |
3. Februar 2009 |
 Das Jahr 2009 hat erst angefangen - bestellen Sie jetzt eines der letzten Exemplare
des Foto-Kalenders von Dieter Damschen.
Jetzt für nur 4,95 €
Zeitlos schön: Kranich Faszination - Der immerwährende Natur-Foto-Kalender mit 8 Bonus-Postkarten ist für 12,90 € bei uns erhältlich.
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| Projekttag in der Kranichgrundschule Altenpleen, Kreis Nordvorpommern |
21. Januar 2009 |
Altenpleen: Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Frau Hanauer (Klasse 1a), Frau Schwenke (Klasse 1b) und Frau Knörig (Klasse 1c) haben wir für Winterstimmung in unserer Patenschule, der Kranichgrundschule Altenpleen, gesorgt. Unter dem Motto „Vögel im Winter“ haben N. Donner, S. Woelki und G. Nowald vom Kranich-Informationszentrum mit fünf Schülergruppen einen Vormittag mit Theorie und Praxis zur Vogelfütterung und den Überlebensstrategien Vögel im Winter gestaltet.
Zug- und Standvögel sowie unterschiedliche Schnabelformen standen im Fokus der Theorie-Station. An den weiteren Stationen „kochten“ die Schüler mit Kokosfett, Schweineschmalz, Sonnenblumenkernen, Rosinen, Erdnüssen und anderen Leckereien das Menü für die Vögel, erlernten verschiedene Vogelarten und das Lied der „Kleinen Meise“. Ein schöner Abschluss war eine Bastelaktion. Hier wurde ein Vogelhaus aus Karton gefertigt.
Foto rechts: Die Erstklässler der Kranichgrundschule Altenpleen kochen zusammen mit G. Nowald ein Menü für die Wintervögel (Foto: S. Woelki). |
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| Eröffnung der iCORA-Internetseite in Deutscher und Englischer Sprache |
15. Januar 2009 |
Alle bereits registierten Kranichmelder werden über ihre Zugangsdaten informiert. Neue Beobachter können sich registrieren und beringte und besenderte Kraniche melden. Die bereits an das Kranich-Informationszentrum gemeldeten Kranichbeobachtungen von August bis Dezember 2008 werden in den nächsten Wochen in die Datenbank eingetragen, sodass zum Frühjahr 2009 der Datenbestand nahezu vollständig sein sollte.
Im Anschluss wird der Datenaustausch mit den Deutschen Beringungszentralen vorbereitet.
Durch die neue kartografische Darstellung der Wiederfunde in iCORA werden Fehler im Altdatenbestand häufig deutlich sichtbar (z.B. gibt es Ablesungen von Kranichen aus dem Tister Bauernmoor, die aufgrund falscher Koordinaten in Hamburg liegen). Entdecken und Beheben von Fehler ist nun unsere wichtigste Aufgabe, die wir gemeinsam mit den aufmerksam prüfenden Augen der Nutzer von iCORA bewältigen können, damit ein qualitativ hochwertiger Datenbestand uns die Reisen der Kraniche zeigt.
www.icora.de | Hintergrundinformationen zu iCORA
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Projektträger:


Gefördert von:
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