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| Archiv 2012 |
| Hier finden Sie alte Meldungen aus dem Jahr 2012. |
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| Weihnachtsgrüße |
3. Dezember 2012 |
Liebe Kranichfreunde, Förderer, Gäste und Mitarbeiter, die meisten Kraniche haben uns in Richtung Süden verlassen und ein erfolgreiches Kranichjahr neigt sich dem Ende zu. Wir möchten uns bei Ihnen für Ihre großartige Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken.

Das Team des Kranich-Informationszentrums wünscht Ihnen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. |
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| Tolle Geschenke zu Weihnachten |
3. Dezember 2012 |
Die besinnliche Weihnachtszeit hat begonnen und Heiligabend rückt näher. Für ihre Lieben, Freunde, Verwandten und Bekannten finden Sie sicher das ein oder andere Geschenk in unserem Shop. Verschiedene Bildbände, Kalender, DVDs und schöne Accessoires sind genau das Richtige für lange Winterabende und als Einstimmung für das kommende Kranichjahr mit Empfehlung des Weihnachtsmannes.
Noch mehr Geschenkideen finden Sie in unserem Kranich-Shop.
Betriebsbedingt erfolgt kein Versand zwischen dem 19.12.2012 und dem 06.01.2013.
Vielen Dank für Ihr Verständnis! |
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Zauber der Kraniche - Ölbild von Sylvia Liesegang |
25. November 2012 |
Das Gemälde zeigt eine Gruppe immaturer Kraniche, die sich friedlich im Flachwasserbereich des Helmestausees putzen. Der Erlös dieses Ölbildes kommt Kranichschutz Deutschland zugute, um nationale Projekte zu unterstützen.
Die Malerin Sylvia Liesegang war schon als Kind von den majestätischen Großvögeln fasziniert was bis heute anhält. Diese Liebe spiegelt sich in Ihren Gemälden wieder und zieht den Betrachter in ihren Bann.
Das beeindruckende Gemälde entstand nach einer Vorlage des ehrenamtlichen Mitarbeiters von Kranichschutz Deutschland - Ehrhardt Hohl (Fachvorstand – Landesarbeitsgruppe Thüringen).
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Zauber der Kraniche - Ölbild von Sylvia Liesegang auf Leinwand 80 x 60cm |
Mehr Informationen unter http://galerie65.blogspot.de/2012/09/junge-kraniche-am-stausee-kelbra.html |
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Herbstrast der Kraniche neigt sich dem Ende |
9. November 2012 |
In der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft neigt sich die Herbstrast der Kraniche dem Ende. Allerdings sind bei schönem Herbstwetter noch immer wundervolle Beobachtungen möglich. Etwa 2 Kilometer vom Kranich-Informationszentrum entfernt, sind seit einigen Tagen etwa 1250 Kraniche bei der Nahrungssuche auf einem umgepflügten Maisfeld. In der Gruppe sind auch drei farbig beringte Vögel. Ein Vogel, mit dem roten Landesring am linken Bein kommt aus Schweden, die beiden Anderen schlüpften im Kreis Vorpommern-Rügen.
Der junge Kranich mit der Kombination Blau-Blau-Blau und Blau-Weiß-Gelb wurde am 23.06.12 nur etwa 6 Kilometer entfernt beringt. Zwischenzeitlich sind 27 Meldungen bei iCORA (der Internet-Datenbank für beringte Kraniche) registriert. Die Familie hat mit ihrem Jungvogel fast immer im Bereich des Großen Werders bei Pramort (Ostspitze Zingst) übernachtet und tagsüber im Großraum Neu Bartelshagen, Duvendiek, Neuenpleen und Günz (Landkreis Vorpommern-Rügen) auf den Stoppelfeldern nach Nahrung gesucht.
Der beringte Kranich Blau-Weiß-Blau / Rot-Blau-Gelb wurde am 16.07.11 in etwa 15 Kilometern Entfernung bei Endingen (Mecklenburg-Vorpommern) als Jungvogel beringt und wurde in den vergangenen 1,3 Jahren 35 Mal bei iCORA registriert. Bis zum 22.10.11 hielt er sich mit seiner Familie in (Mecklenburg-Vorpommern) auf. Vom 12.-25.11.11 wurde er im Avensermoor und bei Tiste in Niedersachsen abgelesen. Ob er hier auch den Winter verbrachte ist nicht ganz geklärt, da der Vogel er wieder am 18.04.12 bei Hermannshof im Landkreis Vorpommern-Rügen auftauchte. n den folgenden Monaten wurde er regelmäßig wiederentdeckt. Der immature Vogel streifte mit Artgenossen im kompletten Landkreis umher und wurde u.a. in der Nähe von Prerow, Zornow, Neuenlübke, Neuendorf, Saal, Ahrenshagen, Nisdorf, Prohn, Niedermützkow und bei Günz entdeckt.
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Die Zugunruhe der eleganten Vögel ist spürbar. Dennoch gingen etwa 1250 Kraniche ihrem Nahrungserwerb auf einem umgepflügten Maisfeld nach. Der beringte Jungvogel ist vergrößert dargestellt. Der Herbst hat die Blätter der Bäume in ein Farbenmeer verwandelt. (Foto: Dr. Günter Nowald, 06.11.12, 09:47 Uhr) |
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Hinweis zum Kranich-Info-Mobil „KIM“ für Kranichtouristen |
26. Oktober 2012 |
Nachdem die Besucherzahlen in den letzten Tagen stark rückläufig waren, wurde KIM heute aus Hermannshof abgeholt. KIM wird in den kommenden Tagen „winterfest“ gemacht. Auch zahlreiche Kraniche haben aktuell ihren Zug in die Überwinterungsgebiete nach Frankreich und Spanien fortgesetzt.
Das Resumé nach etwa vier Wochen Einsatz fällt sehr positiv aus. Die Besucher waren von dem Angebot begeistert. Die Ranger und KIM werden im März 2013 in die nächste Kranichsaison gehen. Der entsprechende Standort von KIM wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Für eine bessere Besucherinformation und Betreuung hatten Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) mit Unterstützung durch die Kur und Tourismus GmbH Zingst das Kranich-Info-Mobil, kurz KIM, konzipiert und bauen lassen. Das Projekt wurde zudem gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und durch die Ingrid und Wilfried Hoppe-Stiftung Naturschutz – herzlichen Dank.
Wo die eleganten Zugvögel noch am besten zu beobachten sind, erfährt man in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums. Daher sollte das Kranichzentrum der Ausgangspunkt Ihrer Kranichexkursion sein. Besucher sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei: Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr (im November: Mo-Fr 10:00 bis 16:00 Uhr).
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Allein 27.470 Kraniche starteten während der morgendlichen Zählung bei schönster Kulisse aus dem Flachwasser westlich der Insel Großer Werder. (Foto: Dr. Günter Nowald, 20.10.12, 06:46 Uhr) |
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Zusammenarbeit von ornitho.de und Kranichschutz Deutschland |
25. Oktober 2012 |
 Liebe Melder von Kranichzug und -rastdaten. Eine Vielzahl paralleler Datenbanken kann dazu führen, dass für Auswertungen nicht immer alle Daten zur Verfügung stehen. Außerdem können beim Zusammenführen Fehler passieren und der zeitliche Mehraufwand des Zusammenführens verschiedener Datenbank ist sehr groß. Daher arbeiten ornitho.de und Kranichschutz Deutschland jetzt zusammen. Ab sofort können sie ihre Beobachtungen (nicht nur für Kraniche) unter www.ornitho.de einfügen. Die Anmeldung ist kostenfrei und kinderleicht.
Herbstzug und -rast der Kraniche – bitte beachten!
Derzeit rasten Kraniche zu Zehntausenden im Norden und Osten Deutschlands. Erste Kranichzüge haben sich bereits auf den Weg in den Süden gemacht. In Kürze werden die meisten von ihnen den Zug in die Überwinterungsgebiete in Frankreich und in Spanien folgen. Vor allem im Westen Deutschlands und Luxemburgs werden dann wieder die weithin hörbaren Rufe und beeindruckenden Zugformationen zu sehen sein. Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) sammelt seit vielen Jahrzehnten Beobachtungsdaten zum Zug und zur Rast der Kraniche hierzulande und wertet diese aus. Damit diese später detailliert ausgewertet und für Naturschutzfragen eingesetzt werden können, bitten wir Sie um Folgendes, wenn Sie Ihre Beobachtungen bei www.ornitho.de eingeben:
Geben Sie die Beobachtungen möglichst für jeden Trupp separat an.
- Geben Sie zu Ihren Zugbeobachtungen bitte immer eine Uhrzeit an. Diese können Sie direkt hinter dem Datum von Hand eingeben, z.B. 05.10.2012 13:00.
- Bitte geben Sie bei Zugbeobachtungen immer eine Zugrichtung an. Diese können Sie im Feld „Präzisierung der Beobachtung“ auswählen.
- Falls Sie an Massenzugtagen für mehrere Stunden an einem Ort stehen und den Zug verfolgen, geben Sie bitte den Erfassungszeitraum sowie für die Interpretation der Daten wichtige Informationen (z.B. Sichtweite) unter „Bemerkungen“ an.
- Geben Sie Trupps rastender oder Nahrung suchender Kraniche bitte punktgenau ein. Vermerken Sie bei diesen – sofern zutreffend und erkennbar – auch das (Rast-)Habitat an. Unter „Präzisierung der Beobachtung“ können Sie auch vermerken, ob die Kraniche rasteten oder Nahrung suchten.
- Falls Sie Kraniche abends oder morgens am Schlafplatz gezählt haben, geben Sie bitte ebenfalls die Uhrzeit sowie unter „Präzisierung der Beobachtung“ Sammel-/Schlafplatz an.
Alle Kranich-Daten werden der AG Kranichschutz Deutschland für detailliertere Analysen zur Verfügung gestellt. Sie müssen Ihre Beobachtungen daher nicht zusätzlich unter www.kraniche.de eingeben.
Hinweis: Die Hinweise bezüglich der Rast gelten insbesondere auch für Gänse und Schwäne sowie weitere auf Feldern rastende / Nahrung suchende Vogelarten (z.B. Kiebitze, Goldregenpfeifer).
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung und hoffen, dass Sie ebenfalls das faszinierende Schauspiel des herbstlichen Kranichzugs bestaunen können!
Vielen Dank,
Ihr Team von ornitho.de und Kranichschutz Deutschland |
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Höhepunkt der Herbstrast |
19. Oktober 2012 |
Groß Mohrdorf – Der Höhepunkt der Herbstrast in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostseeküste ist erreicht. Am letzten Wochenende, 13./14.10.12, wurden 66.114 Vögel des Glücks gezählt. Erst einmal wurde hier ein größerer Rastbestand ermittelt (11.10.07, 69.260 Kraniche). Die Rügen-Bock-Region ist damit einer der bedeutendsten Rastplätze Europas.
Wo die eleganten Zugvögel am besten zu beobachten sind, erfährt man in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums. Daher sollte das Kranichzentrum der Ausgangspunkt Ihrer Kranichexkursion sein. Besucher sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei: Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr.
Kranichbeobachtung unterwegs - eine störungsfreie Beobachtung erfolgt am Besten aus dem Auto heraus. Bitte behindern sie dabei keine anderen Verkehrsteilnehmer und beachten sie auch ein mögliches Halte- bzw. Parkverbot. Der aktuelle Standort von KIM, unserem Kranich-Info-Mobil, ist direkt am nördlichen Ortseingang von Hermannshof auf der östlichen Seite (d.h. aus Richtung Fuhlendorf kommend auf der linken Seite) – siehe auch Meldung vom 12.10.12 weiter unten.
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Die „Vögel des Glücks“ auf der 2,3 Kilometer vom Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf entfernten Ablenkfütterungsfläche von Kranichschutz Deutschland bei Günz. Hier können die Vögel noch einmal ungestört Nahrung für den Weiterflug aufnehmen. Eine Familie mit ihrem Nachwuchs landet gerade. (Foto: Dr. Günter Nowald, 12.10.12) |
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NEU: Mobiler Info- und Beobachtungsstand für Kranichtouristen |
12. Oktober 2012 |
Die Rügen-Bock-Region mit dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist einer der größten Kranichrastplätze in Europa. Alljährlich rasten in den Monaten September und Oktober bis zu 70.000 Kraniche an der Boddenküste. Aus diesem Grund besuchen viele Gäste aus ganz Deutschland und aus den europäischen Nachbarländern diese Region, um das einzigartige Naturschauspiel der Kranichrast zu erleben.
Die Raumnutzung nahrungssuchender Rastkraniche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Mittlerweile suchen Kraniche nicht nur in der Feldflur zwischen Stralsund und Barth auf den Stoppelfeldern nach Ernterückständen, sondern auch in der Region westlich von Barth und nordöstlich von Ribnitz-Damgarten. Für eine bessere Besucherinformation und Betreuung hat Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) mit Unterstützung durch die Kur und Tourismus GmbH Zingst das Kranich-Info-Mobil, kurz KIM, konzipiert und bauen lassen. Das Projekt wird zudem gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und durch die Ingrid und Wilfried Hoppe-Stiftung Naturschutz.
KIM ist ein umgebauter und jetzt sehr schmucker Bauwagen. Zwei Kranich-Ranger sind im Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr an Bord. Vielfältiges Informationsmaterial, Spektive, Ferngläser aber auch Bücher und Zeitschriften gehören zur Ausstattung. Die Kraniche wechseln ihre Nahrungsplätze nach Futteraufkommen auf den Feldern. Nun ist die fachgerechte Beobachtung neben der festen Einrichtung mit einer Ablenkungsfütterungsfläche bei Günz auch an weiteren wechselnden Standorten möglich. Der aktuelle Standort von KIM ist direkt am nördlichen Ortseingang von Hermannshof auf der östlichen Seite (d.h. aus Richtung Fuhlendorf kommend auf der linken Seite). Standortänderungen werden auf www.nabu-wwf-kranichzentrum.de bekanntgegeben.
Artikel über KIM in der Ostseezeitung: [ KIMOstseezeitungS10_20121011.pdf ] - Größe rund
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Am 10.10.2011 wurde das Kranich-Info-Mobil offiziell eröffnet. (Foto: Carsten Linde) |
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Den Graukranich spielerisch kennenlernen
Das Kranich-Informationszentrum war erneut in der Kranich-Grundschule zu Gast |
11. Oktober 2012 |
Spielerisch Wissen über Kraniche zu vermitteln, das war das Ziel der Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums. Anja Nowald, Sebastian Bach und Rebekka Blessenohl besuchten die Knirpse am Vormittag des 09.10.12 in der (Paten-) Grundschule in Altenpleen.
Ein spannende und interessante Stunde stand für die Klassen 3a, b und c mit Frau Post, Frau Lenz und Frau Müller an: Zuerst lauschten die 53 Kinder einem informativen und zugleich lustigen Vortrag von Sebastian Bach über die grazilen Gäste. Er vermittelte nicht nur spannende Fakten über die Vögel, sondern lieferte auch neueste Informationen über Kalle, den Patenvogel der Schule: Fotoaufnahmen beweisen, dass Kalle nun eine Partnerin und zwei Junge hat! Nachdem die Kinder den fesselnden Vortrag mit Applaus gewürdigt hatten, ging es weiter mit spielerischen Stationen anhand derer ihr neu gewonnenes Wissen über Kraniche vertieft werden sollte. So erfuhren die Drittklässler durch Ausmessen, dass sie größer sind als ein Kranich, aber die Armbreite von zwei Kindern benötigt wird um seine Flügelspannweite (2,20m) zu erreichen. „Kann der Kranich diese schweren Flügel überhaupt tragen?“, lautete die erstaunte und überraschte Reaktion eines Drittklässlers.
An einer anderen Station pickten die Kinder mit Pinzetten Mais aus einer Kiste um zu erfahren, wie viel Maiskörner sie in einer Minute schaffen würden. Ein Kranich schafft bis zu 80 Getreidekörner pro Minute. Auch das schnellste Kind kam nicht mal annähernd an die Geschwindigkeit der grauen Vögel ran. Diese Tatsache wurde mit Ausreden versucht zu übertünchen: „Der Kranich nimmt beim Fressen ja gar nicht seinen Kopf hoch wie wir die Pinzetten!“, oder mit indirekt bewundernden Kommentaren: „Das ist ja ganz schön anstrengend!“ Anschließend wurde noch Kalles Ringkombination mit einem Fernglas abgelesen und die Nahrung des Kranichs in Tastsäckchen erfühlt.
Im Nachhinein konnten die Kinder ihr Wissen anhand von zwei Arbeitsblättern und einem Kranich-Quiz unter Beweis stellen. Da die Kinder so begeistert mitgemacht hatten und doch sehr viel über unsere gefiederten Gäste wussten, bekamen sie als Abschluss einige Geschenke. Darunter waren Aufkleber, Origami-Kraniche und eine Tüte Süßigkeiten. Zufrieden und gut gelaunt verließen die Kinder die Aula, gut gesättigt mit neuen Informationen über den Graukranich.
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„Ich weiß es …nein, ich …“ |
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Picken wie ein Kranich… |
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Mit Hilfe der Tastsäckchen erfühlen was der Kranich mag – Eicheln, Weizenkörner, Maus …. |
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Welche Flügelspannweite hat ein Kranich? |
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Rückblick: 22. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland |
4. Oktober 2012 |
Im Fokus der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland vom 07. bis 09. September stand das Themenfeld „Kraniche in der Bergbaufolgelandschaft“. Nach der Anreise zum Tagungshaus „Zur Oase“ in Lauchhammer, OT Grünewalde, begrüßten Dr. Eberhard Henne (Sprecher Fachvorstand Kranichschutz Deutschland) und Dr. Günter Nowald (Geschäftsführer der Kranichschutz Deutschland gGmbH) die 95 Teilnehmer. Noch am gleichen Abend wurden die „Entwicklung des ehemaligen Braunkohlengebietes in der Sielmann Naturlandschaft Wanninchen“ (von Ralf Donat, Leiter Sielmann Naturlandschaft Wanninchen) sowie „Grünhaus - Vom Tagebau zum Naturparadies“ (von Dr. Stefan Röhrscheid, NABU-Stiftung Nationales Naturerbe, Leiter Projektbüro Grünhaus) durch Bildervorträge vorgestellt.
Der Samstag startete mit einer schönen Überraschung - die Hort-Kinder des Kindergartens „Bambi“ aus Grünewalde trugen verschiedene Gedichte, Lieder und Tänze vor. Die offizielle Eröffnung der Tagung erfolgte durch Prof. Hartwig. Prange (Präsident der Europäischen Kranicharbeitsgruppe). Roland Polenz (Bürgermeister Lauchhammer), Lars Lachmann (NABU BGS Berlin, Referent für Ornithologie und Vogelschutz) und Carl-Albrecht von Treuenfels (Ehrenmitglied des Stiftungsrates der Umweltstiftung WWF Deutschland) begrüßten die Teilnehmer. Zuvor wurden von 08:00 bis 10:00 Uhr erstmals drei Workshops zu den Themen Brut (Wie geht es weiter mit der Bruterfassung des Kranichs in Deutschland?), Zug (Kooperation zwischen dem DDA und Kranichschutz Deutschland – ornitho.de) und Rast (Festlegung von Synchronzähltagen und Methoden der Datenanalyse) durchgeführt.
Im Anschluss wurden die aktuelle Bestandsentwicklung und der Bruterfolg des Kranichs in den verschiedenen Bundesländern sowie Beringungs- und internationale Projekte thematisiert. Die aktuellen Ergebnisse sind im Journal der Arbeitsgemeinschaft Kranichschutz Deutschland „Das Kranichjahr 2011 /2012 - The Year of the Crane 2011/2012“ dargestellt. In Grünhaus berichteten Marketa Tichackova und Petr Lumpe auch über die Entwicklung der Kranichpopulation und über die Kranichberingung in Tschechien. Derzeit brüten 35 bis 45 Paare in Tschechien, seit 1997 wurden 28 Kraniche farbig beringt. Am Nachmittag des Tages standen die Themen Zug und Rast der Kraniche in Deutschland und Europa sowie der Themenkreis Bergbaufolgelandschaft mit den „Aufgaben und Schwierigkeiten bei der Sanierung von Tagebaulandschaften“ und die „Vorstellung einzelner Objekte für kranichgerechte Sanierung - Schaffung von Schlafplätzen“ im Fokus.
Die Exkursion zum Abendeinflug der Kraniche in die Bergbaufolgelandschaft bei Lichterfeld - Naturparadies Grünhaus unter der Leitung von Dr. Röhrscheid gab den Teilnehmern einen guten Einblick in eine neue von Menschen geschaffene Rastregion der Kraniche. Welche Maschinen im Einsatz waren um eine derartige „Mondlandschaft“ zu schaffen, zeigte die Exkursion zur Förderbrücke F60 am Sonntag. Die Förderbrücke ist die größte bewegliche technische Arbeitsmaschine der Welt. Mit einer Förderlänge von 502 Meter wird sie als liegender Eiffelturm bezeichnet. Insgesamt ist sie bis zu 80 Meter hoch und 240 Meter breit. Im betriebsfähigen Zustand wiegt die Abraumförderbrücke ohne Bagger 13.500 Tonnen.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal beim Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, beim NABU – Regionalverband Senftenberg, beim NABU – Landesverband Brandenburg, bei WINGAS und bei der Sparkasse Niederlausitz für die Unterstützung bedanken.
Der Termin und der Austragungsort der 23. Jahrestagung sind jetzt auch festgelegt (20.-22. September 2013 in Mölln, Schleswig-Holstein). |
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Herbstrast mit einem großen Kranichbestand |
1. Oktober 2012 |
Groß Mohrdorf – Der Trend einer sehr zeitigen Herbstrast mit einem großen Kranichbestand in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostseeküste setzt sich fort. Am letzten Wochenende, 29./30.09.12, wurden bereits 37.030 Vögel des Glücks gezählt. Aktuell finden die Rastvögel in unmittelbarer Nähe des Kranichzentrums erst wenige Maisstoppelfelder. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind aber sehr gut. Ein Besuch lohnt sich, da weitere Maisfelder kurz vor der Ernte stehen. Der Höhepunkt der Herbstrast wird in der ersten Oktoberhälfte mit 40.000-70.000 Kranichen erwartet. Die Rügen-Bock-Region ist damit einer der bedeutendsten Rastplätze Europas.
Wo die eleganten Zugvögel am besten zu beobachten sind, erfährt man in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums. Daher sollte das Kranichzentrum der Ausgangspunkt Ihrer Kranichexkursion sein. Besucher sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei: Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr.
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In unmittelbarer Nähe zum Kranich-Informationszentrum sind die ersten Maisfelder abgeerntet. Hier lassen sich die eleganten Kraniche ausgezeichnet bei der Nahrungssuche beobachten – die Altvögel wachen, der Jungvogel pickt nach Maiskörnern. (Foto:Dr. Günter Nowald, 23.09.12, 08:36 Uhr) |
Bitte denken Sie daran - eine störungsfreie Beobachtung erfolgt am Besten aus dem Auto heraus. Bitte behindern sie dabei keine anderen Verkehrsteilnehmer und beachten sie auch ein mögliches Halte- bzw. Parkverbot. |
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Kalle Graukranich besuchte Schüler der Kranichgrundschule
Junge Naturfreunde stellten ihr Wissen unter Beweis |
30. September 2012 |
Als die Kinder der Klassen 4a und 4b mit ihren Lehrerinnen Frau Peiser und Frau Sagner am letzten Freitag, den 21.09.12, den großen Computerraum ihrer Schule betraten, war ihnen die Freunde an den Gesichtern abzulesen. Nicht nur lachte ihnen das altbekannte Stofftier Kalle entgegen, auch die Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums, Anja Nowald und Sebastian Bach, begrüßten sie mit einem Lächeln auf den Lippen.
Platz nehmen, Lauscher spitzen – und los ging es in die Welt der Graukraniche. Nach einer kleinen Einführung folgte das klassische Kranichjahr, beginnend mit der Brutzeit in der Rügen-Bock-Region. Über die Jungenaufzucht, Rast und Reisevorkehrungen der Glücksvögel ging es zum Zug in den Süden. Mit etwas Europakunde als Beiwerk: „Wo liegt denn eigentlich dieses Spanien?“ Anschließend kam die große Überraschung bezüglich Kalles Privatleben. Brandaktuelle Fotoaufnahmen zeigten den Knirpsen der vierten Klassen ihren Patenvogel – und Kalle geht es blendend. Er ist nun bereits fünfmal durch Europa gereist, und – jetzt ist er sogar schon Vater geworden und zeigt seinen zwei Jungvögel liebevoll die Kunst des Körnerfindens. So gebannt und mit großen Augen, wie die Kinder diesen Informationen lauschten, hatten sie wohl schon seit einiger Zeit keine Neuigkeiten mehr von Kalle gehört.
Während des gesamten Vortrages ging es bewusst mit Witz und interaktiv zu: „Wieso findet ihr Wühlmäuse widerlich? Wühlmäuse sind Schokotorten für Kraniche. Schokotorten auf Beinen. Würdet ihr nicht zugreifen, wenn eine Schokotorte an euch vorbeiläuft?“ Zur Antwort der Kinder nur so viel: Selten ist solche Einigkeit in einem Publikum zu sehen! Die jungen Schüler sollten auf diese Weise aufgelockert und durch viele Fragen zum Nachdenken und Mitmachen animiert werden. Ein Plan, der hervorragend aufging. Bei jedem Quiz schossen die Finger nur so in die Höhe, viele wirkten richtig stolz ihr Wissen (mit)teilen zu können. Und sie wussten eine Menge: Von den Fressfeinden der Kraniche, über deren Kriterien zur Nistplatzauswahl bis hin zur Gefährdung durch den menschengemachten Lebensraumverlust – die Klassen als Ganzes standen nicht ein einziges Mal ratlos da.
Nachdem Kalle und Sebastian unter Applaus den Vortrag beendet hatten durften die Kinder in Tastsäcke greifen, um dort die Nahrung der Kraniche blind zu erraten, und Körner von Maiskolben puhlen. Anja Nowald überreichte jeder der Klassen zum Abschluss einen Präsentkorb mit Kalle-DVD, Origami-Kranichen und einer Tüte Leckereien. „Aber esst nicht zu viel davon auf einmal. Stellt euch vor das seien Wühlmäuse.“ An diesem Freitag wurden die Papierkraniche noch in einigen Pausen auf dem Schulhof und in Gängen fliegen gelassen.
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Wer ist wohl größer – Kalle oder die Kinder? (Foto: Anja Nowald) |
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Ein Glück – der Vortrag hat ihnen gefallen! (Foto: Anja Nowald) |
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Ein später morgendlicher Abflug: Die Papier-Kraniche zieht es mit den Kinder in die Pause. (Foto: Anja Nowald) |
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Auf den Spuren des Kranichs |
29. September 2012 |
Unter diesem Thema möchten wir Sie am 30. September um 20:00 Uhr ins Naturcamp „Zu den zwei Birken“ nach Duvendiek zur musikalisch umrahmten Bildershow von Karsten Peter einladen. Umrahmt von Mythen und Geschichten werden Sie bei einem unterhaltsamen Vortrag an Brut - und Rastplätze der Grauen Kraniche geführt. Sowohl die Abgeschiedenheit während der Brut- und Aufzuchtphase als auch das pulsierende Treiben an den Rastplätzen können Sie in emotionsreichen Bilder miterleben. Neben der Geschichte vom „Kranich an der Wand“ erfahren Sie auch, wo der Kranich seine rote Kopfplatte nun wirklich her hat.
Wandeln Sie mit Herrn Peter auf den Spuren des Kranichs. |
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16. European BirdWatch Day |
28. September 2012 |
Jedes Jahr im Herbst gibt es einen vom NABU initiierten BirdWatch Day, an dem alle ziehenden Vogelarten erfasst werden. Dies erfolgt im Wechsel als European bzw. World BirdWatch Day. Auch das Kranich-Informationszentrum beteiligt sich an dieser Aktion und lädt Sie am 29. September um 17:30 Uhr an die Beobachtungshütte Bisdorf ein, um sich im Zählen der Kraniche zu üben.
Keine Angst, wenn Sie so etwas zum ersten Mal tun. Unsere erfahrenen Mitarbeiter geben Ihnen gerne Tipps und werden natürlich mitzählen. Sie sollten auf jeden Fall weiter als bis drei zählen können. |
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Piep, Piep, Piep – Ich höre ein Signal |
27. September 2012 |
Am 28. September treffen sich die Naturfreunde um 6:00 Uhr am Kranich-Informationszentrum zu einer ganz besonderen Exkursion. „Piep, piep, piep“ – so klingt das Signal im Empfänger, dass der Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums dabei hat. Sie werden am Schlafplatz die Antenne in Richtung Bodden halten, um unsere besenderten Kraniche anzupeilen. Mehr dazu werden Sie auf der Exkursion erfahren.
Also Ohren gespitzt und genau hingehört. Vielleicht fliegen „Kalle“ & Co. an Ihnen vorbei. |
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Kranichrastplatz Ostseeküste |
26. September 2012 |
Schon seit vielen Jahren ist Rico Nestmann, Buchautor und Naturfotograf, mit seiner Kamera den Seeadlern auf der Spur. Dabei blieb es nicht aus, dass immer wieder Kranichmotive entstanden. Das weckte sein Interesse an den Tänzern des Nordens. So erschien 2007 sein Buch „Kranichrastplatz Ostseeküste“. Unter diesem Titel möchte Sie der Journalist am 27. September um 19:00 Uhr im Meeresmuseum Stralsund mit seinen Bildern verzaubern. Immer wieder geht dabei sein Blick auch nach links und rechts, um die Natur im Umfeld der Kraniche zu beleuchten.
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Wir lauschen dem Erwachen der Natur |
25. September 2012 |
Nichts für Morgenmuffel ist die Exkursion zum morgendlichen Abflug der Kraniche zu ihren Nahrungsflächen. Wir treffen uns am 26. September um 6:00 Uhr am Kranich-Informationszentrum. Von hier geht es dann zur Beobachtungsplattform bei Bisdorf. Erleben Sie ein völlig anderes Bild als in den Abendstunden. Für alle Kraniche beginnt der Tag und sie brechen ziemlich gleichzeitig zu ihrem Flug landeinwärts auf.
Seien Sie dabei, wenn der Tag am Bodden erwacht. |
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Mit den Kranichen ziehen |
24. September 2012 |
Herzlich willkommen am 25. September um 20:00 Uhr in der Multimediahalle in Zingst (Kurhaus Zingst) zur Multimediashow „Mit den Kranichen ziehen“ von Alexander Weber, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums.
Den Kranichen auf Ihrem Zug folgend, können Sie eine spannende Reise durch Europa mit den großen, geheimnisvollen Vögeln erleben. Lernen Sie diese faszinierenden Tiere kennen und lassen Sie sich von ihrem facettenreichen Leben verzaubern. Neben dem hierzulande bekannten Grauen Kranich können Sie die australischen Vertreter erleben und einen Einblick in „Down Under“ gewinnen.
Lassen Sie sich, begleitet von Herrn Weber, vom Kranich in seine Welt entführen. |
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Abendeinflug der Kraniche |
23. September 2012 |
Mit der einsetzenden Dämmerung fliegen die Kraniche von den Nahrungsflächen zu ihren Schlafplätzen in den Flachwasserbereichen der Boddengewässer. Dieses Schauspiel lässt sich u.a. an der Beobachtungsplattform in der Nähe von Bisdorf miterleben. Erst ist nur das kräftige „Gru Gru“ zu hören und dann plötzlichen fliegen sie über die Waldkante bevor sie dann über den Bodden gleiten und sich denn günstigsten Platz im Wasser suchen.
Am 24. September steht ihnen dabei ab 18:00 Uhr ein Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums mit Beobachtungstechnik und Fachwissen zur Seite.
Dieses Naturschauspiel sollten Sie nicht verpassen. |
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Herbstrast und Woche des Kranichs |
23. September 2012 |
Groß Mohrdorf – Der Trend einer sehr zeitigen Herbstrast mit einem großen Kranichbestand in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostseeküste setzt sich fort. Am letzten Wochenende, 15./16.09.12, wurden bereits schon 19.120 Vögel gezählt. Aktuell finden die Rastvögel in unmittelbarer Nähe des Kranichzentrums nur noch wenige Ernterückstände auf den Getreidestoppelfeldern. Die Beobachtungsmöglichkeiten sind aber sehr gut. Ein Besuch lohnt sich daher, auch vor dem Hintergrund, dass am 23.09. die 14. Woche des Kranichs beginnt. Es scheint, dass die „Tänzer des Nordens“ auf den Beginn der Maisernte warten. Der Höhepunkt der Herbstrast wird in der ersten Oktoberhälfte mit 40.000-70.000 Kranichen erwartet. Die Rügen-Bock-Region ist damit einer der bedeutendsten Rastplätze Europas.
Wo die eleganten Zugvögel am besten zu beobachten sind, erfährt man in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums. Besucher sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei: Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr.
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In unmittelbarer Nähe zum Kranich-Informationszentrum lassen sich die eleganten Kraniche ausgezeichnet bei der Nahrungssuche auf den Getreidestoppelfeldern beobachten (Foto:Dr. Günter Nowald, 17.09.12, 10:16 Uhr).
Eine störungsfreie Beobachtung erfolgt am Besten aus dem Auto heraus. Bitte behindern sie dabei keine anderen Verkehrsteilnehmer und beachten sie auch ein mögliches Halte- bzw. Parkverbot. |
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Kranichfaszination |
22. September 2012 |
Seit 2005 ist Carsten Linde mit seiner Frau Rosi ehrenamtlicher Kranich-Ranger an der Beobachtungsplattform an den Günzer Vogelwiesen. Dort wurde auch sein Interesse an der ambitionierten Kranichfotografie geweckt. In den letzten Jahren reiste er seinen gefiederten Freunden mehrfach monatelang quer durch Europa - von Schweden bis nach Spanien - hinterher.
Im Rahmen der 14. Woche des Kranichs möchten wir Sie zur Eröffnung seiner einzigartigen Fotoausstellung „Kranichfaszination“ am 23. September um 18:00 Uhr ins Vorpommernhus in Klausdorf einladen.
Ab 20:00 Uhr wird Carsten Linde in einer beeindruckenden Bildershow von der Faszination berichten, die die Kraniche auf ihn ausüben. Außerdem wird er von seinen Reisen, Eindrücken und Erlebnissen auf der Spur der Kraniche erzählen.
Lassen Sie sich von seinen einmaligen Bildern faszinieren! |
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Frühe Herbstrast der Kraniche |
7. September 2012 |
Groß Mohrdorf – Anfang August wurden 1.150 Kraniche in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostseeküste erfasst. Dieser Rastbestand war bereits außergewöhnlich. Am letzten Wochenende wurden sogar schon 6.737 Vögel des Glücks gezählt. Das sind etwa 25% mehr als im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre. Durch das lang anhaltende schöne Wetter der vergangenen Wochen gab es für die Vögel ideale Reisebedingungen. Daher sind bereits zahlreiche skandinavische Kraniche in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft eingetroffen. Aktuell finden die Rastvögel in unmittelbarer Nähe des Kranichzentrums genügend Ernterückstände auf den Stoppelfeldern. Der Höhepunkt der Herbstrast wird in der ersten Oktoberhälfte mit 40.000-70.000 Kranichen erwartet. Die Rügen-Bock-Region ist damit einer der bedeutendsten Rastplätze Europas.
Wo die eleganten Zugvögel am besten zu beobachten sind, erfährt man in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums. Besucher sind herzlich willkommen - der Eintritt ist frei: Täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr.
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Allein 3.045 Kraniche starteten während der morgendlichen Zählung bei schönster Kulisse aus dem Flachwasser vor der Insel Großer Werder. (Foto:Dr. Günter Nowald, 02.09.12, 06:09 Uhr) |
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Reproduktion, Farbberingung und Besenderung von Kranichen 2012 in Mecklenburg-Vorpommern und Lettland |
2. September 2012 |
In 2012 erhielten in Mecklenburg-Vorpommern (MV) 80 Kraniche nach den Vorgaben der European Crane Banding Group einen Dreifarb-Code, darunter waren fünf mausernde Altvögel. 72 Vögel erhielten die Landeskennung YBuBu, 1 Vogel BuWBu und 7 Kraniche BuBuBu. Andreas Boldt, Antje Schnell und Richard Lehrmann waren im 9. Jahr im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte tätig und beringten 12 Kraniche. Das Team vom Kranich-Informationszentrum (Ferdi Akarsu, Javier Alonso, Dmitrijs Boiko, Xavier Chauby, Michael Modrow, Günter Nowald und Alexander Weber) beringte insgesamt 68 Kraniche in den Landkreisen Vorpommern-Rügen, Rostock, Lugwigslust-Parchim, und Mecklenburgische Seenplatte. Das internationale Kranichberingungsteam war im Rahmen eines Workshops vom 14.-16.06. in der Diepholzer Moorniederung (Niedersachsen), vom 17.-23.06. im Untersuchungsgebiet 1 (UG 1) in den Kreisen Parchim und Güstrow (UG 1, Zentral-MV), sowie vom 24.-30.06.2012 in Vorpommern-Rügen (UG 2, Küste-MV) tätig. Dabei wurden den Teilnehmern aus Lettland und der Türkei das Besendern mit der „Rucksackmethode“ und das Beringen der Vögel mit ELSA-Farbringen demonstriert. Sechzehn Vögel aus MV erhielten zusätzlich einen kleinen Radiotelemetriesender im Rahmen der Kranichpatenschaft (Verteilung nach Landkreisen: 6 Rostock, 2 Mecklenburgische Seenplatte, 3 Vorpommern-Rügen, 5 Lugwigslust-Parchim).
Im UG 1 zeigte sich, dass in den traditionellen Gebieten mit großer Brutpaardichte wie beispielsweise dem Daschower Moor (7 BP) oder dem Darzer Moor (4-5 BP), praktisch kein Reproduktionserfolg vorlag. Es ist zu vermuten, dass sich in solchen Gebieten bestimmte Prädatoren auf das Nahrungsangebot „Kranicheier“ spezialisiert haben. Ein Jäger vom Darzer Moor berichtete von einer starken Zunahme des Waschbären. Er selbst habe in 2012 bereits zwei Waschbären erlegt. In Gebieten ohne große Brutpaardichten oder bei Standorten mit nur einem Kranichpaar ist eine Spezialisierung auf Gelege nicht so wahrscheinlich. In solchen Gebieten haben wir im UG 1 auch keine Unterschiede im Reproduktionserfolg im Vergleich zu den Vorjahren festgestellt.
Der Erfolg unseres Workshops hat sich umgehend eingestellt: Ab den 28.06.2012 beringten Dmitrijs Boiko und sein Teams in Lettland erstmals Kraniche mit Farbringen. Insgesamt konnten sie 12 Jungkraniche mit der Landeskombination GrünWeißWeiß und entsprechenden Individualkombinationen markieren. Welchen Zugweg diese Vögel wählen, erfahren wir in wenigen Wochen.
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Die Teilnehmer des Kranichberingungsworkshops 2012 (vordere Reihe v. l.): Xavier Chauby (Ranger Reserve Nationale Arjuzanx, Frankreich), Dmitrijs Boiko (Naturkundemuseum von Lettland in Riga), Javier Alonso (Universität Madrid, Spanien) und Günter Nowald (Leiter Kranich-Informationszentrum), hintere Reihe v. L.: Hermann Drks (Landesarbeitsgruppe Kranichschutz in Niedersachsen), Ferdi Akarsu (Türkei), Uwe Sonnenfeld (Praktikant Kranich-Informationszentrum) und Michael Modrow (ständiger ehrenamtlicher Mitarbeiter, Kranichbrut in VR und Beringung) nach einer erfolgreichen Fangaktion. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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Am 11.07.12 eilt der vor wenigen Minuten mit der Kombination GrünWeißWeiß – WeißBlauSchwarz beringte Kranich zurück zu seinen Eltern. (Foto: Dmitrijs Boiko) |
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Mit den Kranichen ziehen |
12. August 2012 |
Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf lädt Sie am Dienstag, den 21.08.12 um 20:00 Uhr zur multimedialen Show „Mit den Kranichen ziehen“ von Alexander Weber ein.
Den Kranichen auf Ihrem Zug folgend, können Sie eine spannende Reise durch Europa mit den großen, geheimnisvollen Vögeln erleben. Lernen Sie diese faszinierenden Tiere kennen und lassen Sie sich von ihrem facettenreichen Leben verzaubern. Neben dem hierzulande bekannten Grauen Kranich können Sie die australischen Vertreter erleben und einen Einblick in „Down Under“ gewinnen. Lassen Sie sich, begleitet von Herrn Weber, vom Kranich in seine Welt entführen. |
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Kraniche der Welt - Eine Reise zu bedrohten Arten in fernen Ländern |
31. Juli 2012 |
Kraniche gehören zu den beeindruckendsten Vögeln weltweit. Wegen ihrer eleganten und geheimnisvollen Tänze, ihrer weithin hörbaren trompetenartigen Rufe, ihrer lebenslangen Partnerschaft, Schönheit und Größe hat der Mensch eine besondere Beziehung zu diesen Vögeln entwickelt, die sich in der Mythologie, in Gedichten, Sagen und in Geschichten in vielen Kulturen auf der Welt widerspiegelt. Kraniche sind der Inbegriff für Glück, Freiheit und unberührte Wildnis. Kraniche gelten auch als Botschafter für den Frieden und für einen erfolgreichen Naturschutz. Trotzdem sind 11 der 15 Kranicharten auf der Roten Liste der IUCN als gefährdet eingestuft. Anlässlich des Cranes of the World Festival der International Crane Foundation (USA) laden wir Sie am Dienstag, den 11.08.12 um 20:00 Uhr nach Groß Mohrdorf in das Kranich-Informationszentrum zur musikalisch umrahmten Bildershow „Kraniche der Welt - Eine Reise zu bedrohten Arten in fernen Ländern“ von Dr. Günter Nowald, Mitglied der IUCN Crane Spezialist Group, ein.
Herausragende Ziele der Reise sind die Grenzregion zwischen Nord- und Südkorea ins Rast- und Überwinterungsgebiet der Weißnackenkraniche sowie die nördlichste Hauptinsel Japans, Hokkaido, mit den Mandschurenkranichen. Weiter führt die Reise durch China und Russland nach Äthiopien und Südafrika zu den großen Klunkerkranichen. Nach einem Abstecher nach Amerika zu den gefährdetsten Kranichen der Welt, den Schreikranichen, sowie einem Kurzbesuch in Europa, endet die Reise im Nahen Osten, im Hula-Tal, in Israel.
Freuen Sie sich auf spannende Reportagen mit eindrucksvollen Bildern. |
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Bildershow im Kranich-Informationszentrum |
8. Juli 2012 |
Meist wundern sich die Badegäste, wenn Sie dieser Tage Kraniche an der Vorpommerschen Boddenküste entdecken. Nein, kein Zeichen für einen frühen Winter. Es handelt sich hierbei meist um einheimische Nichtbrüter, noch nicht geschlechtsreife Vögel, die den Sommer in der Region verbringen.
Gerne möchten wir den Sommerurlaubern, aber auch den Einheimischen, die berühmten die Tänzer des Nordens etwas näher bringen. Deshalb laden wir Sie am 17.07.12 um 20:00 Uhr nach Groß Mohrdorf in das Kranich-Informationszentrum zur musikalisch umrahmten Bildershow „Auf den Spuren des Kranich“ von Karsten Peter ein.
Es erwartet Sie ein Streifzug durch das Jahr der Kraniche, welcher mit Mythen und Gedichten garniert ist. Herr Peter wird Ihnen die „wahre“ Geschichte über die Herkunft der roten Kopfplatte nicht vorenthalten. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit eindrucksvollen Bildern. |
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Auf den Spuren des Kranichs |
4. Juni 2012 |
Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf lädt Sie am Dienstag, den 12.06.12 um 20:00 Uhr zur musikalisch umrahmten Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“ von Karsten Peter ein.
Umrahmt von Mythen und Geschichten werden Sie an Brut - und Rastplätze der Grauen Kraniche geführt. Sowohl die Abgeschiedenheit während der Brut- und Aufzuchtphase als auch das pulsierende Treiben an den Rastplätzen können Sie in emotionsreichen Bilder erleben. Neben der Geschichte vom „Kranich an der Wand“ erfahren Sie auch, wo der Kranich seine rote Kopfplatte nun wirklich her hat. Wandeln Sie mit Herrn Peter auf den Spuren des Kranichs. |
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Kranichwelten - Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa |
6. Mai 2012 |
Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf lädt Sie am Dienstag, den 15.05.12 um 20:00 Uhr zur musikalisch umrahmten Bildershow „Kranichwelten - Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa“ ein.
Lassen Sie sich von Dr. Günter Nowald in die Welt der Kraniche auf ihrem westlichen Zugweg entführen. Wir starten die Reise von den traditionellen Überwinterungsgebieten in der rauen Extremadura im Südosten Spaniens und ziehen mit den Vögeln des Glücks zunächst zur malerischen Laguna de Gallocanta nördlich von Madrid. Verweilen Sie etwas später an den großen Rastplätzen in Arjuzanx im Südosten Frankreichs oder am Lac du DerChantecoq.
Folgen Sie Dr. Nowald an verschwiegene Plätze in Mecklenburg-Vorpommern und Schweden und tauchen Sie mit ein in die heimliche aber faszinierende Brut und in die aufwendige Aufzucht der Nachkommen. |
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Kraniche zu Ostern |
5. April 2012 |
Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche bei Günz noch etwa 300 Kraniche. Mit etwas Glück verweilen die eleganten Vögel auch noch Ostern hier, da es sich vor allem um noch nicht geschlechtsreife Vögel und Kraniche aus dem Vorjahr handelt. Die skandinavischen Brutpaare haben Deutschland bereits verlassen.
Bei den guten Wetterbedingungen verlassen viele Kraniche bereits den Hornborga See in Südschweden. Gestern verließen etwa 5.000 Vögel den Rastplatz und flogen weiter in ihre Brutgebiete in Mittel- und Nordschweden. Aktuell rasten hier aber noch 21.400 Kraniche (http://kraniche.de/Start/Rastplaetze.shtml).
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Bei genauem Betrachten erkennt man überwiegend Kraniche mit noch nicht vollständig ausgefärbtem Hals-Kopfbereich. Erst die Altvögel haben die kontrastreiche Kopfpartie mit der roten federlosen Stelle auf dem Hinterkopf. (Foto: Dr. Günter Nowald, 05.04.12, 08:45 Uhr) |
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Kranichbeobachtungen |
2. April 2012 |
Bei schönem Sonnenschein zeigen sich die Kraniche auf der Ablenkfütterungsfläche bei Günz. Neben dem Tanzen gibt es aber auch immer wieder Unstimmigkeiten, wenn die Individualdistanz einzelner Vögel unterschritten wird. Dabei nutzen die Tiere ihren Schnabel und fechten ihre Streitereien kurz aus. Gelegentlich nutzen sie auch ihre krallenbewährten Füße zur Klärung der Sachlage. Danach erfolgt wie zuvor der Nahrungserwerb. Am 01. und 02.04.12 zeigten sich bei Günz noch etwa 575 Kraniche. Unter ihnen befand sich auch der im Rahmen eines europaweiten Projektes mit Farbringen markierte Kranich BuWBu/WGW (http://kraniche.de/Forschung/Beringung.shtml).
Am 26.06.11 erhielt der noch flugunfähige Kranich in der Nähe von Gresenhorst (Landkreis Vopommern-Rügen) seine Farbmarkierung. Hier blieb der Jungvogel mit seinen Eltern bis Anfang August im Brutrevier, bevor die Familie erstmals am 21.08.11 in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft bei Saal und später bei Pruchten verweilte. Den Winter verbrachte die Kranichfamilie nicht im wärmeren Süden, sondern nördlich von Bremen. Vom 27.10.11 bis zum 19.02.12 wurde der Vogel nahe der Ortschaften Ostersode, Breddorf und Karlshöven abgelesen. Danach trat die Familie bereits den Heimzug an, da der junge Frühlingsbote schon am 10.03.12 in Kindshagen und regelmäßig ab dem 22.03.12 auf der Ablenkfütterungsfläche bei Günz (beide Orte: Landkreis Vopommern-Rügen) abgelesen wurde (Daten: www.icora.de).
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Kleinere Streitigkeiten sorgen für eine kurze Unruhe beim Nahrungserwerb. Gegen 07:47 Uhr schwebt der im Vorjahr markierte Kranich "BuWBu/WGW" ein. (Fotos: Dr. Günter Nowald, 01.04.12, 07:49 Uhr) |
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| Noch über 1.000 Kraniche |
1. April 2012 |
Im Bereich der Ablenkfütterungsfläche bei Günz, unweit des Kranich-Informationszentrums, rasten noch immer etwa 1.135 Kraniche. Im Auftrag von Kranichschutz Deutschland füttert der landwirtschaftliche Betrieb aus Neuenpleen, die Gehrig GmbH, täglich etwa eine halbe Tonne Futterweizen auf einer Weide und auf einen Maisstoppelacker am Günzer See. Schäden auf Sommergetreideflächen bleiben in dieser Region daher aus. Der Weiterzug nach Schweden dauert noch an. Heute waren aber bereits über 17.000 Kraniche am Hornborga-See in Südschweden.
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In drei Wellen starteten die Kraniche zwischen 19.28 - 19:43 Uhr von der Ablenkfütterungsfläche bei Günz zum Schlafplatz Großer Werder. (Foto: Dr. Günter Nowald, 31.03.12, 19:34 Uhr) |
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| Imposante Kranichkulisse an der Ablenkfütterungsfläche am Günzer See |
28. März 2012 |
Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche bei Günz noch 1.045 Kraniche. Wahrscheinlich wird die Kranichrast aber nur noch wenige Tage bei uns zu erleben sein. Bei den guten Wetterbedingungen ist der Zwischenstopp vor dem Weiterflug nach Schweden eher kurz. An den beiden Rastplätzen in Südschweden sind in Kristianstads Vattenrike bereits 6.980 und am Hornborga See sogar 10.300 Frühlingsboten eingetroffen. Unsere ersten heimischen Brutkraniche bebrüten bereits ihre Gelege.
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Bald verlassen auch die letzten skandinavischen Frühlingsboten die Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. (Foto: Dr. Günter Nowald, 28.03.12, 07:43 Uhr) |
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| Unterwegs mit Kranichen – eine fotografische Reise durch Europa |
21. März 2012 |
Unter diesem Titel präsentiert der Fotograf, Dieter Damschen, am 23.03.2012, um 20:00 Uhr eine Bildershow im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf.
Fasziniert von den Kranichen ist der 41 jährige seit vielen Jahren den Tieren mit der Kamera auf ihren Stationen durch Europa gefolgt. Dabei entstand eine Vielzahl eindrucks- und stimmungsvoller Aufnahmen, in den verschiedenen Jahreszeiten und Lebensräumen.
Die Fotos stammen aus dem Winterquartier in Spanien, vom Frühjahrszug nach Skandinavien, den Norddeutschen Brutgebieten und den großen Ansammlungen im Herbst, in Mecklenburg Vorpommern, sowie im Linumer Bruch. Neben den teilweise preisgekrönten Aufnahmen von Kranichen eröffnet der Vortrag einen Blick hinter die Kulissen und kombiniert Informationen über die Vögel mit unterhaltsamen Begebenheiten zur Entstehung der Bilder. Seit 2003 lebt und arbeitet der gebürtige Niederrheiner im Niedersächsischen Wendland als freier Naturfotograf. Arbeitsschwerpunkt ist neben dem Kranich die Norddeutsche Natur. Im Jahr 2007 erhielt er den Titel "Naturfotograf des Jahres" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und er ist Mitglied des Projektes Wild Wonders of Europe. |
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| Ein einzigartiges Naturschauspiel - der Tanz der Kraniche |
19. März 2012 |
Die Frühjahrsrast ist für die Beobachtung der berühmten Kranichtänze am besten geeignet. Die Tänze sind Ausdruck innerer Erregung - mitunter lässt sich ein ganzes Kranich-Ballett beobachten, wenn aufgrund von Stimmungsübertragung weniger Paare Dutzende Vögel anfangen, gemeinsam zu tanzen. Die phantastischen Tanzfiguren sind geprägt durch Sprünge, Verbeugungen, Flügelschlagen, Zickzackläufe, Imkreisrennen und Prahlhandlungen. Dabei werden auch Pflanzenteile oder Steine in die Luft geworfen.
Wer die Vögel des Glücks im Frühjahr sehen möchte, sollte sich aber auch bald zu einer Exkursion entschließen. Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche etwa 750 Vögel. Am Vortrag waren es sogar über 1000 Kraniche. Wahrscheinlich wird die Kranichrast nur bis Ende des Monats bei uns zu erleben sein. Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Die aktuellen Kranichzahlen an den großen Rastplätzen in Europa werden auf http://www.kraniche.de/Start/Rastplaetze.shtml präsentiert.
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Die „Vögel des Glücks“ auf der 2,3 Kilometer vom Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf entfernten Ablenkfütterungsfläche von Kranichschutz Deutschland. Hier können die Vögel noch einmal ungestört Nahrung für den Weiterflug aufnehmen. (Foto: Dr. Günter Nowald, 19.03.12, 08:47 Uhr) |
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| Starker Frühjahrszug bringt die Kraniche zurück nach Deutschland |
29. Februar 2012 |
Während noch Mitte Januar bei Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 Kraniche überwinterten, sorgte der Wintereinbruch Anfang Februar für einen regional nochmals beeindruckenden Kranichzug in Richtung Süden, also eine Winterflucht, wir berichteten. Nur drei Wochen später sind die Kraniche nun wieder zurück. Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums entdeckten bei Kontrollen am vergangenen Wochenende schon einige heimische Brutpaare, die wieder ihre Reviere im Landkreis Vorpommern-Rügen besetzt haben.
Kein Wunder, denn Naturfreunde beobachteten seit dem 19. und 26. Februar jeweils massiven Heimzug der Vögel des Glücks und meldeten ihre Beobachtungen über unsere Website http://www.kraniche.de/ZugMeldungen/
Eine erste Auswertung der hier gemeldeten Daten zeigt uns, dass sich zwei Zugwellen unterscheiden lassen. Dabei war die Erste vom 19.-22.02. und erbrachte Meldungen von insgesamt 11.565 Kranichen in 122 Trupps. Die zweite und deutliche größere Welle wurde vom 26. bis 28.02. gemeldet und bilanziert sich auf 42.272 Kraniche in 248 Trupps. Dabei müssen wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Doppelzählungen durch Melder entlang der Zugstraße natürlich vorkommen können. Eine weitere Zugwelle wird in Kürze eintreffen. Am 28.02. erhielten wir eine Nachricht von unseren französischen Kollegen Pierre Petit und Aurélien Deschatres, dass 50.000 Kraniche vom nordspanischen Rastgebiet Sotonera in Richtung Norden aufgebrochen sind.
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Kraniche auf dem Heimzug (Foto: Dr. Günter Nowald) |
Noch haben wir keine großen rastenden Kranichtrupps in der Rügen-Bock-Region entdeckt, doch es dürfte nicht mehr lange dauern bis auch bei uns wieder skandinavische Kraniche auf ihrem Frühjahrszug Zwischenstopp machen. Erfahrungsgemäß lassen sich hier besonders in der zweiten Märzhälfte die Vögel des Glücks gut beobachten, während Sie auf Stoppelfeldern nach Nahrung suchen und meist bei Sonnenschein ihre bezaubernde Balztänze zeigen, um sich auf die bevorstehende Brut einzustimmen. |
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| Späte Winterflucht der Kraniche |
31. Januar 2012 |
Berlin, Groß Mohrdorf – Seit Anfang der Woche ziehen wieder vermehrt Kraniche über Deutschland. Die Flugrichtung der V-förmigen Trupps lässt die Beobachter jedoch stutzen, denn sie fliegen nach Südwesten. „Viele Kraniche haben bei dem bisher sehr milden Winter in den norddeutschen Rastgebieten ausgeharrt“, berichtet NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Die rapide sinkenden Temperaturen, der kalte Ostwind und die „frostigen Aussichten“ haben nun aber auch die letzten der Kraniche im Ostseeraum bewogen, den Weg in den Südwesten anzutreten.
Noch in der vorigen Woche waren bei aktuellen Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 überwinternde Kraniche beobachtet worden (in Niedersachsen mehr als 10.000, in Brandenburg rund 2.000, in Mecklenburg-Vorpommern etwa 3.000 und an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Thüringen 1.000 Vögel). Im Kranich-Informationszentrum sind gestern und heute bereits 130 Meldungen von ziehenden Kranichen eingegangen. Die Zugrichtung ist überwiegend Südwest und Süd. Bei dem aktuellen Kälteeinbruch treten diese Vögel nun „last minute“ die Winterflucht nach Frankreich an.
„Die Kälte ist ein wesentlicher Zugauslöser. Jetzt wird dieser aber zusätzlich durch eine nordöstliche Strömung unterstützt“, berichtet Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums. Die meisten ihrer Artgenossen befinden sich bereits seit einigen Wochen in den Überwinterungsgebieten in Frankreich und Spanien.
„Der Herbstzug ist wegen des milden Dezembers von zahlreichen Kuriositäten gekennzeichnet. Ein im Juni farbig beringter Kranich startete Ende Oktober mit seinen Eltern den Zug in den Süden. Vom 8. November bis 12. Dezember wurden die Vögel in Niedersachsen in der Diepholzer Moorniederung beobachtet. Danach zogen sie schon wieder in den Norden. Am 4. Januar wurden sie bei Günz im Landkreis Nordvorpommern angetroffen“, berichtet Nowald. Üblicherweise kehren die Vögel erst ab Ende Februar zurück in die Brutheimat. |
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| „Vögel im Winter“ – Der traditionelle Projekttag an der Kranich-Grundschule Altenpleen |
25. Januar 2012 |
Erwartungsvoll wurde das Team des Kranich-Informationszentrums von den Schüler/innen der Klassen 1a, 1b und 1c empfangen. Was wird wohl in den Kisten sein? Worüber wird man uns erzählen? Werden unsere Fragen alle beantwortet? Diese und andere Gedanken schossen den Kindern bestimmt durch den Kopf.
Aufgeteilt in kleinere Gruppen wurden verschiedene Stationen absolviert. In einem einführenden Vortrag mit vielen Vogelbildern von Carsten Linde präsentierten Dr. Günter Nowald und Norman Donner den jungen Vogelschützern Informationen über das Zugverhalten verschiedener Vogelarten und die Überlebensstrategien der Standvögel. An einer weiteren Station „kochten“ die Schüler gemeinsam mit Anja Nowald und Karsten Peter das Menü für die Wintergäste. Mit Kokosfett, Schweineschmalz, Sonnenblumenkernen, Rosinen, Haferflocken, Erdnüssen und anderen Leckereien wurden die „Meisenglocken“ gefertigt.
Dabei erfuhren die Kinder mehr über die Lieblingsspeisen von Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Rotkelchen und Co, welche Arten das Futterhaus aufsuchen und wer von den gefiederten Freunden unter Büschen nach Nahrung sucht.
Hier gab es auch schon mal aufregende Berichte der Kinder über eigene Beobachtungen der letzten Tage. Kohl- und Blaumeise, Haus- und Feldsperling machten das Rennen aber auch Rotkehlchen und Amseln waren dabei. An einer weiteren Station bearbeiteten die Kinder gemeinsam mit Ihren Klassenlehrerinnen, Frau Breske, Frau Deeth und Frau Sührig die Arbeitsblätter zum Thema „Vögel im Winter“. Sollte jemand demnächst im Amtsbereich Altenpleen in den Gärten mehr „Meisenglocken“ als sonst sehen, ist vielleicht die/der eine oder andere von den Erstklässlern der Kranich-Grundschule dafür verantwortlich.
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Die große Kochrunde – womit werden die Meisenglocken gefüllt? (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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Und wer frisst Erdnüsse? (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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Mit Schere und Kleber werden die Infoblätter zum Thema „Vögel im Winter“ bearbeitet.
(Foto: Dr. Günter Nowald) |
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