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Zusammenfassung der gesammelten Zugdaten Stand: 26. Mai 2009

Seit Eröffnung des Kranich-Informationszentrums treffen bei uns jedes Jahr Meldungen über ziehende Kraniche ein - herzlichen Dank. In den letzten Jahren waren die Meldungen so zahlreich, dass wir sie auswerten konnten. (Kranichbeobachtungen melden)

Die Grundlage für die Auswertung sind die im Kranich-Informationszentrum gesammelten Zugbeobachtungsmeldungen der Jahre 1999 - 2007. Aus den Datensätzen sind, soweit erkennbar, Doppelungen (gleicher Ort, Uhrzeit, Truppgröße) heraus gefiltert worden. Die Daten werden hier nicht zum Zweck der Populationsentwicklung analysiert, sondern für die Darstellung der Zugphänologie genutzt. Die Populationsgröße wird mit Hilfe des Rastplatzmonitorings ermittelt.

Die Auswertung erfolgte getrennt nach Frühjahr und Herbst. Für das Frühjahr wurde der Zeitraum vom 31. Januar bis zum 30. März und für den Herbst der Zeitraum vom 01. Oktober bis zum 30. November des jeweiligen Jahres eingeteilt. Zugdaten, die außerhalb dieser Zeiträume liegen, wurden nicht berücksichtigt.

 
   

 
Räumliche Auswertung

Für die Jahre 2003 und 2004 sind die Daten über ein GIS (Geographisches Informations System, hier mit ArcView) ausgewertet und als Karten verfügbar. In den Karten sind die Beobachtungen je nach Anzahl der beobachteten Kraniche mit verschieden großen Punkten verdeutlicht.

 
   

 
Zeitliche Auswertung

Die Darstellung der Auswertung der Jahre 1999 - 2008 erfolgt in Diagrammform. Die Diagramme zeigen die Zugbeobachtungen gestapelt für den jeweiligen Tag an, wobei die Höhe der Säule die jeweilige Gesamtzahl an Kranichen widerspiegelt, die an diesem Tag beobachtet wurden.

Für die Jahre 2003 und 2004 sind zusätzlich Wetterdaten (Windrichtungen an ausgewählten Tagen) berücksichtigt worden. Quelle dieser Daten ist die Internetseite www.wetteronline.de (in der Version vom Januar 2005).
Damit lässt sich nachvollziehen, in wiefern die Tiere günstige Windrichtungen (im Herbst aus NO und im Frühjahr aus SW) nutzen bzw. genutzt haben.

Zusätzlich sind auf jedem Diagramm die Beobachtungsorte quantitativ aufgeschlüsselt. Daraus ergibt sich, dass die aus den Diagrammen resultierenden tendenziellen Zugtage nur für den Kranichzug über Deutschland gelten. Die Daten werden hier nicht zum Zweck der Populationsentwicklung analysiert, sondern für die Darstellung der Zugphänologie genutzt. Die z. T. sehr großen Zahlen ergeben sich aufgrund von Zugbeobachtungen „der selben Kraniche“ an einem anderen Ort zu einem anderen Zeitpunkt. Dadurch kann der Zugverlauf besser verfolgt werden. Die Populationsgröße wird mit Hilfe des Rastplatzmonitorings ermittelt.

 
   
   
Kranichschutz Deutschland

 

 Projektträger:

NABU


WWF

 Gefördert von:

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Dokument zuletzt bearbeitet am 26.05.2009

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