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iCORA - internetbased Crane-Observation Ring-Archive
 
   

 
Onlinedatenbank für Wiederfunde farbig markierter Kraniche
Kommunikations- und Informationsplattform für Ringmelder

Im Kranich-Informationszentrum werden Wiederfundmeldungen zu den in Deutschland und Polen beringten Kranichen gesammelt und wissenschaftlich ausgewertet. Der Datenbestand umfasst bisher rund 30.000 Sichtungen aus dem In- und Ausland. Ringmeldungen erfolgen überwiegend durch ehrenamtliche Beobachter. Anders als in anderen Tätigkeitsbereichen im Naturschutz wächst dieser Mitarbeiterkreis beständig. Bisher haben bereits rund 600 Ableser jährlich bis zu 2000 Rückmeldungen beigesteuert.

Um den entstanden Datenschatz in der Zukunft noch besser verwalten und zeitnah analysieren zu können, haben wir am 1. Februar 2008 das iCORA-Projekt gestartet. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Online-Portals zur Eingabe von Wiederfunden farbig beringter und besenderter Kraniche.

Gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) aus Erträgen der Lotterie BINGO! Die Umweltlotterie.

 
   

 
Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes wird die bestehende Datenbank vollständig umstrukturiert und alle Ableser und Melder können ihre Daten über ein Internetformular eingeben. Kurz nach der Eingabe kann dann der aktuelle Lebenslauf des jeweiligen Kranichs eingesehen werden und die Etappen seiner Reise durch Europa sind in Kartenform dargestellt. Damit erhalten alle Ableser, die die Plattform nutzen, eine wesentlich schnellere und informativere Rückmeldung zu „Ihren“ Kranichen.

Auch wird die Datenqualität durch standardisierte Abfragen deutlich erhöht. Über Dateneingabe und Verwaltung hinaus soll die iCORA-Plattform als Informations- und Kommunikationsportal für alle Kranichbeobachter, Ringableser und am Kranichschutz interessierte Menschen dienen. Regelmäßig sollen die neusten Erkenntnisse aus der Kranichforschung dort veröffentlicht werden und allen Nutzern steht ein Forum zur Diskussion zur Verfügung.

 
   

 
Projektfortschritt

1. Februar 2008
Start des iCORA-Projektes durch projektbezogene Anstellung von Herrn Stefan Lange (Dipl. Umweltwissenschaftler - Programmierung).

14. März 2008
Abstimmung mit den Vertretern der Deutschen Beringungszentralen über Datenformate, Meldeweg und Datenaustausch.

10. Juli 2008
Die Datenbankplanung ist abgeschlossen und wird zur Zeit umgesetzt. Parallel wird der Import aller bisherigen Beringungen in die Datenbank vorbereitet und erste Funktionen der Arbeitsoberfläche implementiert.

19. September 2008
Import der „Altdaten” ist abgeschlossen. In das Programm haben sich noch einige Fehler eingeschlichen, die nun parallel zur ereignissreichen Herbstrast der Kraniche ausgebessert werden müssen.

20. Dezember 2008
Die volle Funktionalität der iCORA-Datenbank ist hergestellt. Es beginnt eine Betatestphase mit 20 aktiven Kranichbeobachtern.

15. Januar 2009
Eröffnung der iCORA-Internetseite in Deutscher und Englischer Sprache.

Link: http://www.icora.de

Alle bereits registierten Kranichmelder werden über ihre Zugangsdaten informiert. Neue Beobachter können sich registrieren und beringte und besenderte Kraniche melden. Die bereits an das Kranich-Informationszentrum gemeldeten Kranichbeobachtungen von August bis Dezember 2008 werden in den nächsten Wochen in die Datenbank eingetragen, sodass zum Frühjahr 2009 der Datenbestand nahezu vollständig sein sollte.

Im Anschluss wird der Datenaustausch mit den Deutschen Beringungszentralen vorbereitet.

Durch die neue kartografische Darstellung der Wiederfunde in iCORA werden Fehler im Altdatenbestand häufig deutlich sichtbar (z.B. gibt es Ablesungen von Kranichen aus dem Tister Bauernmoor, die aufgrund falscher Koordinaten in Hamburg liegen). Entdecken und Beheben von Fehler ist nun unsere wichtigste Aufgabe, die wir gemeinsam mit den aufmerksam prüfenden Augen der Nutzer von iCORA bewältigen können, damit ein qualitativ hochwertiger Datenbestand uns die Reisen der Kraniche zeigt.

 
   

 
Gefördert durch
Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Norddeutsche Stiftung für Umwelt
und Entwicklung (NUE)
BINGO! Die Umweltlotterie
 
   
   
Kranichschutz Deutschland
 

 

 Projektträger:

NABU


WWF

 Unterstützt durch:

Lufthansa Umweltförderung

   
 
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Dokument zuletzt bearbeitet am 15.01.2009

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