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Herzlich willkommen
auf den Internetseiten von Kranichschutz Deutschland!
Hier erfahren Sie alles über Kraniche und vieles mehr... |
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| Das Sammeln der Kraniche hat
begonnen |
31. August 2010 |
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Bei der Synchronzählung in der Region
des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft am 21. August
wurden 1.640 Kraniche erfasst (s. auch Kranichrastplätze
in Europa). Besonders in der Feldflur um Groß Mohrdorf
kann man tagsüber die Kraniche gut auf den abgeernteten
Feldern beobachten. Heute zählten Mitarbeiter hier 383
Vögel auf einem Getreidestoppelacker. Darunter waren
auch 26 Jungvögel aus diesem Jahr, die durch ihren braunen
Kopf sehr gut von den Altvögeln zu unterscheiden sind.
Wo und wann man die Vögel des Glücks am besten beobachten
kann ohne sie zu stören, erfährt man am besten im
Kranich-Informationszentrum - ab 01. September täglich
von 9:30 bis 17:30 Uhr geöffnet.
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Alt- und Jungvogel (links) landen auf
einem Getreidestoppelfeld bei Groß Mohrdorf. (Foto:
Dr. Günter Nowald)
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| Vorträge im Kranich-Informationszentrum |
20. Juli 2010 |
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Nächster
Vortrag
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| Kranichberingung 2010 – erste Ergebnisse |
5. Juli 2010 |
Ein internationales Kranichberingungsteam war im Rahmen eines Workshops vom 16. bis 23. Juni 2010 in den Kreisen Parchim und Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) tätig. Dabei wurden den Teilnehmern aus England und Russland das Besendern mit der „Rucksackmethode“ und das Beringen der Vögel mit ELSA-Farbringen demonstriert. Im Rahmen des Workshops konnten nach den Vorgaben der European Crane Working Group 25 Kraniche mit individuellen Farbkombinationen ausgestattet werden. Zehn Vögel erhielten zusätzlich einen kleinen Radiotelemetriesender im Rahmen der Kranichpatenschaft.
Mit den farbig markierten Vögeln können neue Fakten auf der Ebene des Individuums und der Population gewonnen werden. Dabei steht der Kenntnisgewinn über die Lebenserwartung, die Paartreue, den Fortpflanzungserfolg, das Brut- und Territorialverhalten, die Ausbreitung und Ansiedlung, die Zugwege, die Rastplätze sowie über die Winterquartiere der Zugvögel im Vordergrund.
Während der Geländearbeiten waren erneut die drastischen Veränderungen der letzten Jahre in der landwirtschaftlichen Flächennutzung präsent. Da die obligatorische Flächenstilllegung nicht mehr verpflichtend ist, fehlten viele naturnahe Brachen als Nahrungsflächen, welche Kranichfamilien in den Vorjahren nutzten. Die direkten Auswirkungen einer veränderten Nahrungsverfügbarkeit (Insektenvorkommen) auf den Reproduktionserfolg der Kraniche können noch nicht beziffert werden. Fest steht aber, dass in vielen Revieren die Kranichpaare ohne Junge angetroffen wurden. Einen negativen Effekt auf den Reproduktionserfolg hatte vermutlich auch der kalte und nasse Mai. Dadurch war die Nahrungsverfügbarkeit ebenfalls eingeschränkt und junge Kraniche konnten zudem unterkühlen.
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Die Teilnehmer des Kranichberingungsworkshops 2010 (v. l.) Kirill Postelnykh (Mitarbeiter Oka Crane Breeding Center, Oka Nature Reserve, Russland), Norman Donner (wiss. Mitarbeiter Kranich-Informationszentrum), Xavier Chauby (Ranger Reserve Nationale Arjuzanx, Frankreich), Damon Bridge (RSPB Great Crane Project Manager, England), Larry Griffin (Senior Research Officer WWT Caerlaverock Wetland Centre, England), Elena Ilyashenko (Director of the Crane Working Group of Eurasia, Russland) und Günter Nowald (Leiter Kranich-Informationszentrum) vor ihren Zelten auf dem Gelände des Naturparks „Nossentiner Schwinzer Heide“. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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Nach wenigen Minuten eilt der junge Kranich mit seiner individuellen Markierung (gelb-blau-schwarz am rechten Bein) und dem aktuellen Landescode für Deutschland (blau-gelb-blau) zurück zu seinen Eltern. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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| Vorträge im Kranich-Informationszentrum |
3. Mai 2010 |
Auch außerhalb der Rastzeiten im Frühjahr und Herbst kann man mit etwas Glück Kraniche an der vorpommerschen Boddenküste beobachten. Die Brutpaare sind so heimlich, dass man sie nicht sieht. Mit etwas Glück kann man aber Junggesellentrupps mit bis zu 300 Kranichen beobachten, wenn sie im Sommer durch unsere Landschaft vagabundieren.
In dieser Zeit möchten Sie die Mitarbeiter zu Vorträgen in die Ausstellung des Kranich-Informationszentrums einladen. In eindrucksvollen Bildern wollen wir Ihnen das Leben der Kraniche näher bringen und Ihnen einen Eindruck davon vermitteln, welches Naturschauspiel sich hier in unserer Region im März bzw. September / Oktober bietet.
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18.05.2010 - 20:00 Uhr: Musikalisch umrahmte Bildershow „Kranichwelten“ von Dr. Günter Nowald
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15.06.2010 - 20:00 Uhr: Musikalisch umrahmte Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“ von Karsten Peter
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13.07.2010 - 20:00 Uhr: Musikalisch umrahmte Bildershow „Ein Kranichleben zwischen Licht und Schatten“ von Norman Donner
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17.08.2010 - 20:00 Uhr: Musikalisch umrahmte Bildershow „Kranichwelten“ von Anja Nowald
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| Erfolgreiche „Kranich-Rallye“ |
30. März 2010 |
Groß Mohrdorf, 24.03.10: Die Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums stehen vor ihrer Ausstellung und beobachten am Himmel kreisende Kraniche. Zwischen die trompetenartigen Rufe der Vögel mischt sich das freudige Geschnatter von Kinderstimmen. Die Kinder der Groß Mohrdorfer Kita „Regenbogen“ kommen zur „Kranich-Rallye“.
Gespannt folgen die jungen Naturfreunde Dr. Nowald in die Ausstellung, wo sie viel Wissenswertes über die „Tänzer des Nordens“ erzählte. Begeistert tauchen sie in das beeindruckende Leben der Zugvögel ein und versuchen mit Pinzetten Mais- und Weizenkörner aus der „Pickkiste“ zu entnehmen. Das ist gar nicht so einfach. Wie machen die Kraniche das bloß mit ihrem spitzen Schnabel. Pro Minute sammeln die Kids so 3 bis 12 Körner auf – fast so viele, wie die Kraniche auf Getreidestoppelfeldern mit ihren langen Schnäbeln auflesen. Die Mutigsten trauen sich dann auch in die Tastsäckchen zu greifen, um dort zu erfühlen, was auf dem Kranich-Speiseplan so alles steht. Huch, war das eine Maus. Bloß gut, dass die nur aus Plüsch war.
Im Anschluss geht es mit Kleinbussen zur Kranichbeobachtung an die Günzer Vogelwiesen, wo die Kranich-Ranger schon mit Beobachtungs- und Peiltechnik bereitstehen. Hier können die Kinder bei einem Blick durchs Spektiv die Kraniche hautnah erleben. Außerdem kam ein Empfänger mit Antenne zum Einsatz, um vielleicht das Piepen eines besenderten Vogels zu hören. Und da - Piep Piep Piep - tönt das Signal eines Senders.
Auf dem Rückweg ist das Schnattern beim Erzählen über das Erlebte noch viel lauter und wer genau hinhört, kann in der Ferne immer noch das Grus Grus der Kraniche vernehmen. Wieder in Groß Mohrdorf angekommen, erhält jedes Kind noch eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der Kranich-Rallye.
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Mit einem Blick durch das Spektiv sind die Kraniche ganz nah. (Foto: Ivonne Burstika) |
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Anja Nowald und Felix Gebhard überreichen die Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme an der Kranich-Rallye. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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| Frühjahrsrast der Kraniche in der Rügen-Bock-Region |
23. März 2010 |
Die Frühjahrsrast hat witterungsbedingt mit wenigen Tagen Verspätung eingesetzt. In den letzten Tagen waren jetzt aber stets zwischen 500 und 700 Kraniche auf der Ablenkfütterungsfläche am Günzer See. Aus dem Fotoversteck gelangen Herrn Jan Bleil am 21.03.10 wunderbare Fotos von Kranichen bei der Paarung und von tanzenden Vögeln - vielen Dank!
Vielen Dank auch an Herrn Urs Gehrig für die Unterstützung bei der Bewirtschaftung dieser Fütterungsfläche.
Gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es auch vom Kranich-Utkiek (Verein zum Schutze und Erhalt des Kranichrastplatzes Rügen - Bockregion e.V.; Während der Frühjahrsrast 2010 im März und April täglich ab 16.30 Uhr bis zum Sonnenuntergang geöffnet).
Wer die Vögel des Glücks im Frühjahr noch sehen möchte, sollte sich aber auch bald zu einer Exkursion entschließen. Wahrscheinlich wird die Kranichrast nur bis Ende des Monats bei uns zu erleben sein. Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr. Die aktuellen Kranichzahlen an den großen Rastplätzen in Europa werden auf http://www.kraniche.de/Start/Rastplaetze.shtml präsentiert.
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Kranichpaarung am Günzer See. (Foto: Jan Bleil) |
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| Ist der Winter nun vorbei? – Starker Kranichzug seit dem 18. Februar. Die ersten Brutkraniche sind zurück. |
26. Februar 2010 |
Der Winter hatte uns dieses Mal richtig im Griff. Viele Menschen im Norden hatten schon vergessen, was Winterreifen sind und vor allem die Kinder hatten viel Spaß.
Für die meisten Kraniche bedeutet der Winter in Europa, dass sie den Ländern am Mittelmeer nach Nahrung und eisfreien Schlafplätzen suchen müssen. Daher ziehen alljährlich viele Tausend Kraniche in die Überwinterungsgebiete nach Frankreich, Spanien oder Israel und auch Ungarn. Dort finden sie auf schneefreien Stoppelfeldern oder in den Kork- und Steineichenwäldern der Extremadura Spaniens reichlich Nahrung sowie sichere Schlafplätze in Stauseen oder überschwemmten Reisfeldern.
Am 18. Februar 2010 setzte sich endlich wieder eine Westwindwetterlage bis nach Deutschland hinein durch. Mit dem einhergehenden SW- und SSW-Wind eröffnete sich ein freier Zugkorridor für die Kraniche über Frankreich. Die milderen Temperaturen waren ein deutliches Startsignal. Seit dem 18.02. wurden uns die ersten Zugbeobachtungen mitgeteilt. Zunächst noch verhalten, meist Trupps, die in der Nacht zum 19. gehört wurden. Am folgenden Freitag ging es dann richtig los: Fast im Minutentakt erreichten uns neue Meldungen, vor allem ziehen die Kraniche in den Nachmittags- und Abendstunden bis in die Nacht hinein über Deutschland hinweg.
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Der Frühjahrszug der Kraniche hat begonnen. (Foto: N. Donner) |
Die beobachteten Truppgrößen liegen zwischen 1 und 2000 Kranichen. Am häufigsten werden Trupps in der Größenordung von 100 Tieren gesichtet. Von den begeisterten Kranichmeldern wurden bis heute rund 40.000 ziehende Kraniche gemeldet, wobei Doppelzählungen durch Melder entlang der Zugstraße natürlich vorkommen können.
Parallel melden die ehrenamtlichen Betreuer von Kranichbrutgebieten die Sichtung der ersten Paare im Revier. Zwar standen diese Brutvögel am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern zum Teil noch auf einer 30 cm dicken Schneedecke, doch das Tauwetter hat allmählich auch den Nordosten ergriffen und die angekündigten Regenschauer und Temperaturen um 5°C werden die lieb gewonnen Schneedecke sicher schnell schmelzen.
Noch haben wir keine rastenden Kraniche in der Rügen-Bock-Region entdeckt, doch es dürfte nicht mehr lange dauern bis auch bei uns wieder skandinavische Kraniche auf ihrem Frühjahrszug Zwischenstopp machen. Erfahrungsgemäß lassen sich besonders in der zweiten Märzhälfte die Vogel des Glücks hier beobachten, während Sie auf Stoppelfeldern nach Nahrung suchen und meist bei Sonnenschein ihre bezaubernden Balztänze zeigen um sich auf die bevorstehenden Brut einzustimmen.
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| Projekttag in der Kranichgrundschule Altenpleen (Kreis Nordvorpommern) |
20. Januar 2010 |
Altenpleen: Gemeinsam mit den Klassenlehrerinnen Manuela Tarrach (Klasse 1a), Marion Reske (Klasse 1b) und Conny Peiser (Klasse 1c) haben wir für Winterstimmung in unserer Patenschule, der Kranichgrundschule Altenpleen, gesorgt. Unter dem Motto „Vögel im Winter“ haben Norman Donner, Anja und Günter Nowald sowie Karsten Peter vom Kranich-Informationszentrum mit sechs Schülergruppen einen Vormittag mit Theorie und Praxis zur Vogelfütterung und den Überlebensstrategien der Vögel im Winter gestaltet.
Zug- und Standvögel sowie unterschiedliche Schnabelformen und deren Hinweis auf die Nahrung standen im Fokus der Theorie-Station. An den weiteren Stationen „kochten“ die Schüler mit Kokosfett, Schweineschmalz, Sonnenblumenkernen, Rosinen, Erdnüssen und anderen Leckereien das Menü für die Vögel. Sie lernten auch, verschiedene Vogelarten zu unterscheiden. Ein schöner Abschluss war eine Bastelaktion. Hier wurde ein Vogelhaus aus Karton gefertigt.
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Die Erstklässler der Kranichgrundschule Altenpleen kochen zusammen mit Manuela Tarrach und Anja Nowald ein Menü für die Wintervögel. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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Es gab auch harte Nüsse zu knacken. Schüler und Karsten Peter im Einsatz. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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| Winterkraniche |
13. Januar 2010 |
Während in den letzten Jahren bis Weihnachten noch jeweils über 10.000 Kraniche eine Überwinterung in Deutschland versuchten, begann eine Winterflucht aufgrund der frostigen Temperaturen und der geschlossenen Schneedecke in diesem Winter wesentlich zeitiger. Im Dezember 2009 gab es den letzten großen Abzug am 01./02.12. sowie vom 11. - 13.12. und die letzten Züge wurden zwischen dem 01.01. und 03.01.2010 gemeldet.
Eine große Anzahl von Kraniche der westeuropäischen Zugpopulation überwintert aktuell am Rastplatz Lac du Der-Chantecoq im Nordosten Frankreichs (10.000 Vögel), im Südwesten Frankreichs in Arjuzanx (18.000), im Nordwesten Spaniens an der Laguna de Gallocanta (20.000) und in der Extremadura (siehe auch Kranichrastplätze in Europa).
Im Südwesten Spaniens in der „Zona Centro“ der Extremadura erfolgte am 19.12.09 eine durch ADENEX organisierte Winterzählung (Information: Emilio Peña). Dabei wurden auf einer Fläche von 30.000 ha 20.692 Kraniche gezählt (Zona Centro gesamt: 70.000 ha). Tomás Jiménez, Soledad Reyes, Manuel Cerrato, Verónica Vicente, Jesús Valiente, Charo Carballo, Verónica aus Israel, Candy Retamar, Victor Dante, Javier Micó, Ismael Sánchez, Fermín Pérez, Laura Mazzucato und Emilio Peña erfassten dabei 53,1% der Kraniche auf Flächen mit Mais, 22,4% auf Flächen mit Reis und 22,9% in Dehesas.
Die Dehesas sind die lichten mediterranen Eichenwälder mit Stein- und Korkeichen. Diese traditionell genutzten Wälder sind das Ergebnis einer Jahrhunderte langen extensiven Landnutzung. Sie erinnern mit ihren durchschnittlich 40 bis 50 Bäumen je Hektar auf Weideland oder Getreide an eine weitläufige Parklandschaft. Fast 90% der Kraniche waren in Gruppen über 100 Vögel und 85% dieser Tiere befanden sich in Mais- oder Reisfeldern.
Ab Anfang Februar wird mit dem Heimzug der Frühlingsboten gerechnet und ab Mitte März werden wieder mehrere Tausend Kraniche in Deutschland rasten.
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Nur wenige Minuten dauert der Flug vom Schlafplatz im Stausee Cubilar in der Extremadura zu einer Dehesa. Nach der Landung in einem offenen Bereich der Steineichen steht die große Gruppe am frühen Morgen noch dicht beisammen. Doch bei der anschließenden Nahrungssuche verteilt sich die Nahrungsgemeinschaft. (Foto: Dr. Günter Nowald) |
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