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Der Kvismaren See wird erst seit der Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen in den 1980er Jahren als Rastplatz genutzt. Er ist von 200 km² landwirtschaftlicher Fläche mit Kartoffel- und Erbsensaaten sowie Wiesen umgeben.
Der Tåkern See ist 45 km² groß, mit 80 cm Tiefe sehr flach und von Agrarlandschaft mit Wiesen und Auwäldern umgeben. Die Region wurde 1975 als Naturschutzgebiet ausgezeichnet und ist sowohl Teil der Ramsar-Konvention als auch von Natura 2000.
Der See ist der wichtigste Rastplatz Skandinaviens, er wurde nach 150jähriger Trockenlegung Mitte der 1990er Jahre erfolgreich renaturiert. Nach dem Wegfall des Kartoffelanbaus werden seit 25 Jahren Getreidefütterungen durchgeführt.
Der Lac du Der-Chantecoq ist ein 5000 ha großer See, der in den 1970er Jahren als Hochwasserrückhaltebecken geschaffen wurde und nun zum Rasten und Überwintern genutzt wird. Nahrung bieten Maisstoppelfelder und Gerstensaaten.
Arjuzanx ist ein wichtiges Überwinterungs- und Rastgebiet. Die früher durch Braunkohletagebau geprägte Region wurde 1980 renaturiert und bildet heute ein 2.500 ha großes umzäuntes Naturschutzgebiet mit Seen, Wiesen und Maisäckern.
Der flache, 1400 ha große See liegt auf einem Hochplateau in 1000 m Höhe und ist seit 1995 sowohl ein Ramsar-Feuchtgebiet als auch nationales Naturschutzgebiet. Nahrung wird meist auf entfernt liegenden Mais- und Sonnenblumenfeldern gesucht.
Die Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft ist einer der wichtigsten Rastplätze in Mitteleuropa mit Schlafplätzen in dem flachen Bodden und Mais- und Getreidestoppeln sowie Neusaaten. Hinzu kommen Ablenkfütterungen.
Im Rhin- und Havelluch (bei Linum/Nauen) werden die größten Rastzahlen im deutschen Binnenland erreicht. Es handelt sich vor allem um Vögel aus den Ländern des östlichen europäischen Verbreitungsgebiets.
Die Region von der Größe der Schweiz ist das wichtigste Überwinterungsgebiet. Die großen Eichenaltbestände sind neben Getreideflächen die wichtigste Nahrungs-grundlage. Schlafplätze befinden sich in Feuchtgebieten sowie an Stauseen.
Die Diepholzer Moorniederung stellt mit den von landwirtschaftlichen Flächen (v.a. Maisanbau) umgebenden renaturierten Mooren ein neues großes Rastgebiet in Niedersachsen dar. In milden Wintern erfolgen erste Überwinterungsversuche.
Das Biosphären-Reservat Kristianstads Vattenrike mit seinen Feuchtgebieten entlang des Helge Flusses ist ein wichtiger Kranichrastplast in Süd-Schweden, besonders zur Frühjahrsrast. Die meisten Kraniche verbringen die Nacht in den flachen Gewässern des Natur Reservats Pulken-Yngsjön.
Die ehemalige „Laguna de La Janda”, welche vom Fluss Barbete gebildet wurde, war bis zur Entwässerung durch Drainage in den 1960er Jahren eine der bedeutendsten Feuchtgebiete für den Vogelzug, die Rast und die Überwinterung auf der Iberischen Halbinsel.