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66.920 Kraniche – ein wunderbares Naturschauspiel 14. Oktober 2014

Bei der letzten Synchronzählung am 11./12.10. haben die Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums und des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft 66.920 Kraniche gezählt. Besonders gut kann man die Vögel des Glücks an der Fütterungsfläche von Kranichschutz Deutschland bei Günz beobachten. Heute Morgen waren wieder über 1500 Kraniche und zahlreiche Gänse und Enten auf der Fütterungsfläche. Die Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf (14 km NW Stralsund) hat täglich von 09:30-17:30 Uhr geöffnet. Hier können wir Ihnen auch auf Karten zeigen, wo Sie die Kraniche aktuell am besten beobachten können. Daher sollte das Zentrum der Ausgangspunkt Ihrer Kranichexkursion sein.

Kraniche am Abendhimmel
 
   

 
Mobiler Info- und Beobachtungsstand für Kranichtouristen (KIM) wieder in Aktion 10. Oktober 2014

Die Rügen-Bock-Region mit dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist einer der größten Kranichrastplätze in Europa. Alljährlich rasten in den Monaten September und Oktober bis zu 70.000 Kraniche an der Boddenküste. Aktuell sind es bereits über 30.000 Vögel. Aus diesem Grund besuchen viele Gäste aus ganz Deutschland und aus den europäischen Nachbarländern diese Region, um das einzigartige Naturschauspiel der Kranichrast zu erleben.

Das Kranichinfomobils

Der mobile Info- und Beobachtungsstand für Kranichtouristen (KIM) öffnet wieder täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr seine Türen für Kranichinteressierte. (Foto: Dr. Günter Nowald)

Die Raumnutzung nahrungssuchender Rastkraniche hat sich in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verändert. Mittlerweile suchen Kraniche nicht nur in der Feldflur zwischen Stralsund und Barth auf den Stoppelfeldern nach Ernterückständen, sondern auch in der Region westlich von Barth und nordöstlich von Ribnitz-Damgarten. Für eine bessere Besucherinformation und Betreuung hat Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) mit Unterstützung durch die Kur und Tourismus GmbH Zingst 2012 das Kranich-Info-Mobil, kurz KIM, konzipiert und bauen lassen. KIM ist ein umgebauter und jetzt sehr schmucker Bauwagen. Nach seinen ersten erfolgreichen Bewährungseinsätzen im Herbst 2012 und im Frühjahr und Herbst 2013 ist KIM seit dem 27.09. erneut in Aktion. Der Standort wird wieder direkt am nördlichen Ortseingang von Hermannshof auf der östlichen Seite sein (d.h. aus Richtung Fuhlendorf kommend auf der linken Seite).

Standortänderungen werden auf www.nabu-wwf-kranichzentrum.de bekanntgegeben. Zwei Kranich-Ranger sind im Oktober täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr an Bord. Vielfältiges Informationsmaterial, Spektive, Ferngläser aber auch Bücher und Zeitschriften gehören zur Ausstattung. Die Kraniche wechseln ihre Nahrungsplätze nach Futteraufkommen auf den Feldern. Nun ist die fachgerechte Beobachtung neben der festen Einrichtung mit einer Ablenkungsfütterungsfläche bei Günz auch an weiteren wechselnden Standorten möglich.

Standort des Kranichinfomobils

Standort des Kranich-Infomobils bei Google-Maps

 
   

 
Bildershow „Faszination Kraniche - Geschichten und Bilder von Frank Koebsch“ 28. September 2014

KranichaquarellIn diesem Jahr ist die Festwoche einen Tag länger. Am Montag, den 29. September um 20:00 Uhr möchte Sie der Kranich-Maler Frank Koebsch im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf auf eine kleine Zeitreise durch die letzten Jahre seiner Erlebnisse mit den Kranichen mitnehmen. Zu dieser Reise gehören kleine Geschichten und Anekdoten genauso wie Fotos und Aquarelle.

Frank Koebsch malt seit über 10 Jahren Kranichaquarelle und hat seine Bilder z. B. in Ausstellungen in Hamburg, in Rostock, Bad Sülze und auf Rügen gezeigt. Erleben Sie mit, wie aus den ersten Beobachtungen, Fotos und Skizzen die Ideen für Kranichaquarelle entstanden sind. Lassen Sie sich überraschen, welche Möglichkeiten ein Maler hat, um die Schönheit der Tiere auf das Papier oder die Leinwand zu bannen.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“ 27. September 2014

Kranich putzendLangsam neigt sich die 16. Woche des Kranichs ihrem Ende zu. Traditionsgemäß erwartet Sie Karsten Peter, Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums, am Sonntag, den 28. September um 20:00 Uhr im Naturcamp „Zu den zwei Birken“ in Duvendiek zu seiner musikalisch umrahmte Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“.

Viel Wissenswertes gepaart mit Erzählungen und Gedichten über die grazilen, grauen Tänzer erwartet Sie auf dieser von Musik umrahmten Bilderreise durch das Jahr der Kraniche. Erleben Sie das Gerangel während Rastzeiten und tauchen Sie ein in die Stille der Brutreviere. Auf einem kurzen Trip geht es entlang des westeuropäischen Zugwegs. Aber Vorsicht, wenn Ihnen die einzig wahre Geschichte über die rote Kopfplatte erzählt wird. Die ist wohl mit einem kleinen Augenzwinkern versehen.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
18. European BirdWatch Day 26. September 2014

Kraniche vor AbendsonneJedes Jahr im Herbst gibt es einen in Deutschland vom NABU initiierten BirdWatch Day, an dem alle ziehenden Vogelarten erfasst werden. Das Kranich-Informationszentrum beteiligt sich an dieser Aktion und lädt Sie am Samstag, den 27. September um 17:30 Uhr an die Beobachtungshütte Bisdorf ein, um beim 18. European BirdWatch Day dabei zu sein.

Gerne weihen wir Sie in das Geheimnis des Erfassens großer Kranichschwärme ein und stehen Ihnen bei den ersten Zählversuchen mit Rat und Tat zur Seite. Ein erster Tipp: Beginnen Sie mit dem Zählen doch bei einer Kranichfamilie.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Vorschule 25. September 2014

Auch heute am 25.09.2014 hießen wir die kleinen Kranichfreunde aus Stralsund im Kranich Informationszentrum willkommen. Im Rahmen der Vorschulwoche des Kindergartens Brunnenaue begaben sich die zukünftigen Erstklässler auf die Spuren des Kranichs. Trotz des Regens waren alle Kinder gut gelaunt und hörten gespannt zu wie der Mitarbeiter Karsten Peter ihnen anhand von Präparaten alles Wissenswerte über die Lebensweise und den Lebensraum der großen Vögel und ihre natürlichen Feinde erzählte. Im Anschluss lernten sie an drei Stationen spielerisch den Speiseplan des Kranichs kennen und konnten selbst probieren wie kleine Kraniche Mais mit dem Schnabel aufzupicken. An einer weiteren Station hatten die Kinder die Gelegenheit die Flügelspannweite des Kranichs und des Seeadlers zu schätzen und sich selbst mit ihnen zu vergleichen. Die Kinder zeigten sich interessiert und stellten viele Fragen. Nach einer Exkursion bei der sie nach Kranichen Ausschau hielten, kamen sie zurück ins Informationszentrum und gingen gemeinsam mit Kalle für 25 Minuten auf Reisen.

 
   

 
Morgenexkursion „Piep, Piep, Piep – Ich höre ein Signal“ 25. September 2014

Fliegende KranicheDas trompetenartige Gru Gru der Kraniche lässt jedem Kranichfreund die Gänsehaut über den Rücken streifen. Ein Piep, Piep aus dem Receiver schafft es, dass der Kranichschützer zur Salzsäule erstarrt. Was, das glauben Sie nicht. Da empfehlen wir Ihnen am Freitag, den 26. September um 06:00 Uhr ab dem Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf die Morgenexkursion „Piep, Piep, Piep – Ich höre ein Signal“ nach Bisdorf. Hier wollen wir gemeinsam besenderte Kraniche anpeilen. Über das Wie und Warum erfahren Sie mehr von den Experten des Kranich-Informationszentrums.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Montessori Schüler zu Besuch im Kranich-Informationszentrum und an der Beobachtungsplattform in Günz 24. September 2014

Am 24. September 2014 öffnete das Kranich-Informationszentrum seine Türen schon eine Stunde früher als sonst. Die 24 Kinder der dritten Klasse der Montessori Schule Stralsund kamen zu Besuch. Zu Beginn teilten sich die Kinder in drei Gruppen auf, um an Stationen spielerisch einige wichtige Details zur Kranichbiologie zu erlernen. Die erste Station forderte den Tastsinn heraus: In kleinen Säckchen waren die verschiedenen Nahrungsquellen des Kranichs wie Getreide, Eicheln oder Mais versteckt. Jedes Kind durfte hineingreifen und raten, anschließend gab es die Auflösung. An der nächsten Station wurde mit einem Zollstock veranschaulicht, wie groß Kraniche sind. Verglich man Größe und Flügelspannweite von Kranichen mit denen der Schüler, wurde schnell klar, dass zwar einige Knirpse größer sind als Kraniche, aber dass ihre Arme viel kürzer sind als Kranichflügel. In der letzen Station waren Geschicklichkeit und Geschwindigkeit gefragt. Mit Pinzetten durften die Kinder Mais aus einer Kiste mit Stroh herauspicken. Die meisten schafften zwischen 10 und 20 Körner in einer Minute, der Rekord lag bei 43 Körnern.

So mussten sie einsehen, dass ihnen der Kranich mit bis zu 50 Körnern pro Minute deutlich überlegen ist. Auch, als sie probierten, Körner mit der Pinzette direkt vom Kolben zu lösen, denn dabei spritzte der Mais nur so im Ausstellungsraum umher. Nach dieser Einführung war erst mal Kino angesagt. Mit dem Film „Kalles Tagebuch“ konnten die Drittklässler den Kranichen von Spanien bis nach Schweden und wieder zurück folgen und dabei die Höhepunkte des Kranichjahrs miterleben: Brut und Aufzucht der Küken und natürlich den Zug mit all seinen Zwischenstopps. Anschließend gab es eine kurze Frühstückspause und ein Kranichquiz wobei die Kinder beweisen konnten, wie gut sie aufgepasst hatten: Fast jede Frage beantworteten sie ohne lange zu überlegen richtig.

Kinder der Montessori-Schule beim Maispicken

Picken wie ein Kranich. (Foto: Dr. Günter Nowald)

Zu guter Letzt brachen alle zur Beobachtungsplattform nach Günz auf um Kraniche (fast) hautnah an der Ablenkfütterungsfläche zu erleben. Jedes Kind bekam außerdem die Gelegenheit zu versuchen, die Ringe an der Kranichmarionette Kalle abzulesen. Dazu wurden die Ferngläser wieder reihum getauscht. Die Grundlagen der Beringung wurden erklärt, und die Kinder konnten die Farben der speziellen Landeskennungen erraten.

Als Belohnung für die tolle Mitarbeit gab es für alle Kinder Süßigkeiten und Aufkleber von Kranichschutz Deutschland, sowie die DVD mit dem Film „Kalles Tagebuch“ für die ganze Klasse.

 
   

 
Bildershow „Seeadler und Kraniche in der Boddenregion“ 24. September 2014

SeeadlerMario Müller ist Seeadlerkoordinator für den Landkreis Vorpommern-Rügen und erfasst jährlich die Seeadlerbrutzahlen und -bruterfolge im Landkreis. Seit 1996 werden auch die Jungvögel im Rahmen eines internationalen Beringungsprogrammes von ihm beringt. Dadurch kommt Müller sehr eng mit den Adlern in Kontakt und konnte die größten einheimischen Greifvögel in vielen einmaligen Situationen fotografieren. Wie der Seeadler ist auch beim Kranich in den letzten Jahren ein Bestandsanstieg zu verzeichnen. Seeadler und Kranich zählen zu den „Großvögeln“ in Deutschland und stehen schon deshalb im Focus einer breiten Öffentlichkeit.

Diese einmaligen Naturschätze zu bewahren ist das Anliegen Mario Müllers, wofür der Fotograf mit seinen Aufnahmen und Vorträgen beitragen möchte. Er möchte noch mehr Menschen für die Schönheit dieser Vögel und die Zerbrechlichkeit ihres Lebensraumes sensibilisieren, damit diese Vögel ihren Platz in unserer immer mehr industrialisierten Welt behalten. Der musikuntermalte Beamervortrag am Donnerstag, dem 25. September um 19:00 Uhr im Deutschen Meeresmuseum in Stralsund zeigt das Leben der Tiere und Pflanzen in der Boddenregion im Jahreszyklus.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Ganz neu im Programm – „Kranichkonzert im Herbst“ 23. September 2014

KranichportraitDen Abendeinflug der Kraniche können Sie auch an einem anderen Tag miterleben. Am Mittwoch, den 24. September um 18:30 Uhr möchten wir Sie gerne in der Backsteinkirche in Groß Mohrdorf begrüßen, wo Sie das „Kranichkonzert im Herbst“ erwartet.

Diesmal ist es nicht allein das Rufen der Kraniche, das den Zuhörer fasziniert. Untermalt von Orgelklängen (Orgel: Frau K. Simon) möchte Sie Dr. Günter Nowald mit beeindruckenden Aufnahmen in seiner Bildershow in die „Kranichwelten“ entführen. Lassen Sie sich von der Orgelmusik beflügeln und gleiten Sie mit den „Vögeln des Glücks“ davon.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Jubiläum der Kranich-Grundschule Altenpleen 23. September 2014

Die Kranich-Grundschule Altenpleen feierte am Dienstag, dem 23.09.2014 ihr zehnjähriges Bestehen, zu dem auch Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums eingeladen waren. Nach einigen Worten der Schulleiterin Frau Sagner zur Entstehung und Geschichte der Schule, wurde ein großer Geburtstagskuchen mit Kranichmotiven enthüllt. Im Anschluss sangen die Kinder ein Kranichlied, zum bereits neu gepflanzten Amberbaum. Anschließend zeigten Andre, Marie und Sandra, Praktikanten im Zentrum, den Kindern der dritten und vierten Klassen, wie man bunte Kraniche aus Papier faltet. Trotz einiger kniffliger Schritte schafften es alle Knirpse mit viel Begeisterung und einer großen Portion Ehrgeiz ihren Origami-Kraniche fertigzustellen. Sowohl den Grundschülern als auch den Mitarbeitern bereitete dieser Tag viel Freude. Das gesamte Team des Kranich-Informationszentrums wünschen den Schülern und Lehrern der Kranich-Grundschule für die nächsten zehn Jahre alles Gute.

10jähriges Jubiläum der Kranichgrundschule
 
   

 
Exkursion „Wir lauschen dem Erwachen der Natur“ 23. September 2014

Kraniche am SchlafplatzMöchten Sie dabei sein, wenn der Morgen am Bodden erwacht, die Kraniche ihr Gefieder ordnen und dann gemeinsam zu ihren Nahrungsflächen aufbrechen? Dann sollten Sie auch im Urlaub einmal bereit sein, früh aufzustehen und sich am Mittwoch, den 24. September um 06:00 Uhr am Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf einfinden. Hier startet die Exkursion „Wir lauschen dem Erwachen der Natur“ nach Bisdorf.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Bildershow „Kraniche- Mythen, Fakten, Forschung“ 22. September 2014

Kranich schreitet über FeldHerzlich willkommen am Dienstag, den 23. September um 20:00 Uhr in der Multimediahalle in Zingst. Hier möchte Sie Julia Daebeler zu ihrer musikalisch umrahmten Bildershow „Kraniche- Mythen, Fakten, Forschung“ einladen.

Wenn im Frühjahr die Tage wieder länger werden, tauchen sie mit den ersten warmen Sonnenstrahlen plötzlich auf. Am Ende des Sommers sehen wir sie häufig auf Stoppelfeldern und können noch von weitem ihre charakteristischen Rufe hören, bevor sie uns wieder verlassen- Kraniche! Doch wo fliegen sie hin? Wie sieht so ein Kranichjahr überhaupt aus und was wird für den Schutz dieser faszinierenden Vögel getan? Gehen Sie mit Julia Daebeler, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kranich-Informationszentrums, auf Bilderreise und erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes rund um den Vogel des Glücks.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Treffpunkt Beobachtungsplattform bei Bisdorf 21. September 2014

Kraniche beim AbendeinflugWer sich am Montag, den 22. September gegen 18:00 Uhr an der Beobachtungsplattform bei Bisdorf einfindet, wird sicher nicht allein sein. Neben den Kranichen, die hier zu ihren Schlafplätzen fliegen und den vielen interessierten Kranichguckern, die dieses Naturschauspiel miterleben wollen, sind auch Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums mit Fachwissen und Beobachtungstechnik vor Ort.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Ausstellungseröffnung und Bildershow „Mit den Kranichen ziehen“ 20. September 2014

Kranich rufendSchon seit 2005 ist Carsten Linde mit seiner Frau Rosi als ehrenamtlicher Kranich-Ranger an der Beobachtungsplattform bei Günz im Einsatz. Seine Kranichleidenschaft hat er von hier aus schon lange auf ganz Europa ausgedehnt. Immer wieder zieht es ihn an die großen Rast- und Überwinterungsplätze der Kraniche.

Erleben Sie bei seiner Bildershow „Mit den Kranichen ziehen“ am Sonntag, den 21. September um 19:00 Uhr im Vorpommernhus in Klausdorf ein Stück seiner Faszination in eindrucksvollen Aufnahmen mit. Bereits eine Stunde vorher wird an gleicher Stelle seine Fotoausstellung eröffnet. Wer also nicht nur auf einen kurzen Streifzug gehen möchte, kann hier in aller Ruhe diese Impressionen genießen.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der 16. Woche des Kranichs statt.

 
   

 
Sonderheft Kraniche in M-V 14. September 2014

Mecklenburg-Vorpommern (M-V) ist für den Kranich das wichtigste Bundesland in Deutschland. Er ist hier sowohl Brutvogel als auch Durchzügler und neuerdings können wir den Kranich auch als Überwinterer und Wintergast antreffen. 30 Autoren der Landesarbeitsgruppe (LAG) Kranichschutz stellen in diesem Sonderheft den heutigen Kenntnisstand zum Kranich in M-V vor. Anfangs wird auf die Organisation der LAG und auf die Geschichte der Kranichforschung in den letzten 60 Jahren eingegangen. Danach folgen Beiträge, welche die erstaunliche Bestandsentwicklung im gesamten Bundesland bzw. in Teilbereichen (südwestliche Müritz, Insel Rügen) nachzeichnen. Derzeit beherbergt M-V rund 4.000 Paare.

Vor 45 Jahren gab es nur 5 % des heutigen Bestandes. Die Brutvögel konzentrierten sich besonders in der Seenplatte, große Teile des heutigen M-V waren noch unbesiedelt. Diagramme und Karten veranschaulichen diese Entwicklung. Den breitesten Raum nehmen Beiträge zu Sammeln, Rast, Zug und Überwinterung ein. M-V wird in 16 Sammel- und Rastregionen gegliedert, deren historische Entwicklung sowie derzeitige Bedeutung dargestellt wird. Im europäischen Rahmen ist M-V ein sehr wichtiger Raum für sich sammelnde und rastende Kraniche, besonders im Herbst. Die Zahlen sind in den letzten 24 Jahren deutlich gestiegen, was auch mit den guten Schlafplatzbedingungen durch Renaturierungsmaßnahmen im Zusammenhang steht. Es werden 76 regelmäßig besetzte Schlafplätze beschrieben, die im Maximum von bis zu 150.000 Kranichen angeflogen werden. Das sind etwa 45 % der Kraniche, die den Westeuropäischen Zugweg nutzen. Etwa 60 % der Plätze dienen überwiegend den einheimischen Sammlern. Sie machen rund 15 % des Kranichbestandes im Herbst aus. Große Plätze an der Ostseeküste, im Osten M-V und in der Müritzregion nehmen im September und Oktober die meisten rastenden Kraniche aus Skandinavien, Polen und dem Baltikum auf. Als Maximum können es über 130.000 Individuen sein. 80 % der Schlafplätze liegen in Naturschutzgebieten bzw. Europäischen Vogelschutzgebieten (SPA). Die Verteilung und die Größenordnungen der Schlafplätze sowie die Lage in SPA werden in Karten dargestellt.

Im letzten Abschnitt kann man über Ergebnisse von Forschungsprojekten nachlesen. In M-V werden jährlich Kraniche beringt und besendert, um unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten zu können. Eine Abhandlung befasst sich z.B. mit dem Verhalten, der Reviergröße, der Raumnutzung und Habitatwahl von Kranichfamilien in Brutrevieren. Drei Autoren gehen der Frage nach, wo die Kraniche aus M-V überwintern. Im Zeitraum von 2003 bis 2012 wurden in den Monaten Januar bis Mitte Februar 648 beringte Kraniche abgelesen. Anhand dieser Daten kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Kraniche aus M-V vermehrt den Winter nicht mehr in Spanien, sondern in Frankreich und zunehmend auch in Deutschland verbringen. Die durchschnittliche Zugdistanz verkürzt sich dadurch von 1.383 km (2003) auf 889 km (2012).

Die Autoren hoffen, dass die vielen zusammengetragenen Fakten des Sonderheftes den Behörden bei Entscheidungsfindungen helfen und dem Kranichschutz dienen werden.

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Preis: 16,95 € zzgl. Porto

Sonderheft Kraniche in Mecklenburg-Vorpommern
 
   

 
Ausstellung „Faszination Kraniche“ 13. September 2014

Ausstellung Faszination KranicheVom 05.09. bis 02.11.2014 findet im Pahlhuus des Biosphärenreservates Schaalsee in Zarrentin eine Ausstellung mit Kranich Aquarellen von Frank Koebsch in Zusammenarbeit mit Kranichschutz Deutschland statt.

Der Aquarellmaler Frank Koebsch ist von den Kranichen fasziniert. Die Balz im Frühling und der Zug der Kraniche im Herbst gehören zu den schönsten Naturschauspielen in Mecklenburg Vorpommern. Von diesem Zauber der Natur inspiriert hat er in den vergangenen Jahren Kranich Aquarelle gemalt, die bereits in verschiedenen Ausstellungen gezeigt wurden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf dem Blog http://faszinationkraniche.wordpress.com/.

 
   

 
Neues von Joschka, Straußfurty & Co! 12. September 2014

Ist Joschka noch mit Blacky zusammen? Haben sie Nachwuchs bekommen und was ist eigentlich mit den Nachkommen von Lulu - Rana und Bobbi? All‘ die spannenden Antworten darauf können Kranichfreunde jetzt unter der Rubrik Projekt Kranichzug nachlesen.

 
   

 
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Dokument zuletzt bearbeitet am 14.10.2014

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