Start

Aktuelles

Über Kranichschutz Deutschland

Unterstützen Sie
den Kranichschutz

Kraniche beobachten ohne zu stören

Netz-Links

Gästebuch

 
   

 
Rastplätze in Europa
Kranichrastplätze
in Europa
 
   

 
Zugbeobachtungen
melden
 
   

 
English English Pages
 
   

 
Druckversion
 
   

  Sitemap - Impressum - Kontakt  
 
Kranichschutz Deutschland bei Facebookfacebook.com/kranichschutz
(keine Anmeldung bei Facebook notwendig)
Herzlich willkommen auf den Internetseiten von Kranichschutz Deutschland!
Hier erfahren Sie alles über Kraniche und vieles mehr...
 
   

 
Manche Kraniche sind noch sehr klein 21. Juni 2015

Das internationale Beringungsteam des Kranich-Informationszentrums ist in diesen Tagen in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs. Es fällt auf, dass einige der gesehenen Jungkraniche noch sehr klein sind. Man kann daraus schließen, dass diese Kraniche aus einem Nachgelege geschlüpft sind. Geht ein Gelege früh verloren, so haben die Kraniche in Deutschland in der Regel genug Zeit um ein zweites Mal zu brüten. Dies scheint in diesem Jahr häufig der Fall gewesen zu sein. Wer genau hinschaut, findet das kleine Küken auf dem Foto. Das Foto entstand im Rahmen des Monitoringprojektes mit einer „Fotofalle“. Wenn Sie unsere Projekte unterstützen möchten, finden Sie in unserem Flyer einige Infos.

Kranich mit Nachwuchs am Brutplatz

 
   

 
Freiwillige für Ökologisches Jahr gesucht 7. Juni 2015

Für die kommende Saison sucht das Kranich-Informationszentrum eine(n) motivierte(n) FÖJler(in). Seit 1996 unterstützen das Zentrum in Groß Mohrdorf bereits Freiwillige bei den vielseitigen Aufgaben rund um den Kranichschutz und die Öffentlichkeitsarbeit. Für die kommende Saison gibt es noch einen freien Platz. Bei Interesse bitte anrufen unter 038323/80540 oder mailen anSpamschutz!

FöJ im Kranich-Informationszentrum

 
   

 
Auf den Spuren des Kranichs 6. Juni 2015

Kraniche auf WieseMusikalisch umrahmte Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“ von Karsten Peter
am Dienstag, den 09.06.15 um 20:00 Uhr
im Kranich-Informationszentrum.

Viel Wissenswertes gepaart mit Erzählungen und Gedichten über die grazilen, grauen Tänzer erwartet Sie auf dieser von Musik umrahmten Bilderreise durch das Jahr der Kraniche. Erleben Sie das Gerangel während Rastzeiten und tauchen Sie ein in die Stille der Brutreviere. Auf einem kurzen Trip geht es entlang des westeuropäischen Zugwegs. Aber Vorsicht, wenn Ihnen die einzig wahre Geschichte über die rote Kopfplatte erzählt wird. Die ist wohl mit einem kleinen Augenzwinkern versehen.

Wandeln Sie mit Herrn Peter an einem emotionsreichen Abend auf den Spuren des Kranichs.

Weitere Vorträge im Kranich-Informationszentrum.

 
   

 
Vis-à-vis mit anderen Glücksvögeln: Weißstorch-Safari in Nordvorpommern (MV) 27. Mai 2015

Am kommenden Freitag (29.05.) bietet das Kranich-Informationszentrum eine erlebnisreiche, spannende Weißstorch-Tour inkl. Bilder-Vortrag, Rundfahrt mit dem Kranichbus und Wanderung an. Ob jetzt schon die ersten Jungvögel geschlüpft sind? Die Tour wird ca. 3 Stunden dauern und kostet 18 € pro Person (max. 8 Teilnehmer). Los geht es beim Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf um 10 Uhr. Anmeldungen erforderlich unter: 038323/80540.

Weißstorch im Feuchtgebiet

Das Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Es gibt übrigens zwei neue Multimediapräsentationen in der Ausstellung. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
Zu den etwas anderen Glücksvögeln: Weißstorch-Safari in Nordvorpommern (MV) 19. Mai 2015

Am kommenden Freitag (22.05.) bietet das Kranich-Informationszentrum eine geführte Weißstorch-Tour inkl. Vortrag, Rundfahrt mit dem Kranichbus und Wanderung an. Die Tour wird ca. 3 Stunden dauern und kostet 18 € pro Person (max. 8 Teilnehmer). Los geht es beim Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf um 10 Uhr. Anmeldungen erforderlich unter: 038323/80540.

Weißstörche im Nest

Das Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Es gibt übrigens zwei neue Multimediapräsentationen in der Ausstellung. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
30 Tage brüten – erst dann schlüpft eine neue Kranichgeneration 26. April 2015

Beide Altvögel bebrüten durchschnittlich 29-31 Tage das meist aus zwei fast 10 cm großen Eiern bestehende Gelege. Wenn alles gut geht, schlüpfen dann die beiden Jungen, meist in einem Abstand von etwa 24 Stunden. Bereits wenige Stunden nach dem Schlupf suchen die Jungen gemeinsam mit den Eltern in der Nestumgebung nach Nahrung (Foto: Dr. Günter Nowald).

Brütender Kranich

Das Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Es gibt übrigens zwei neue Multimediapräsentationen in der Ausstellung. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
Kraniche zu Ostern 4. April 2015

Heute Morgen sind noch über 400 Kraniche bei Sonnenschein zur Fütterungsstelle von Kranichschutz Deutschland am Günzer See eingeflogen. Auch zu Ostern wird man hier vermutlich noch einige Kraniche bei ihren Tanzeinlagen bewundern können. (Foto: Dr. Günter Nowald)

Tanzende Kraniche

Das Kranich-Info-Mobil ist nicht mehr auf dem Parkplatz am Günzer See – von der Plattform kann man die Glücksvögel aber bestens beobachten.

Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
Mobiler Info- und Beobachtungsstand für Kranichtouristen (KIM) wieder in Aktion 16. März 2015

Seit dem 13.03.2015 steht das Kranich-Info-Mobil (KIM) wieder auf dem Parkplatz am Günzer See (Foto: Wilhelm Linke). Kranich-Ranger sind täglich an Bord (meist von 10:00-16:00 Uhr, Änderungen möglich). Vielfältiges Informationsmaterial, Spektive, Ferngläser aber auch Bücher und Zeitschriften gehören zur Ausstattung. Aber vor allem kann man von hier aus die berühmten Kranichtänze bestens beobachten. Die Tänze sind Ausdruck innerer Erregung - mitunter lässt sich ein ganzes Kranich-Ballett beobachten, wenn aufgrund von Stimmungsübertragung weniger Paare dutzende Vögel anfangen, gemeinsam zu tanzen. Die phantastischen Tanzfiguren sind geprägt durch Sprünge, Verbeugungen, Flügelschlagen, Zickzackläufe, Imkreisrennen und Prahlhandlungen.

Gestern Abend schauten schon 200 Kraniche vorbei - hinzu kamen noch hunderte Gänse (Weißwangen-, Bläss-, und Graugänse). Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) hat mit Unterstützung durch die Kur und Tourismus GmbH Zingst das Kranich-Info-Mobil, kurz KIM, konzipiert und bauen lassen. Das Projekt wurde zudem gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und durch die Ingrid und Wilfried Hoppe-Stiftung Naturschutz.

Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen!

Aufstellung des Kranich-Infomobils
 
   

 
Äthiopien - Kranichparadiese unter Druck 1. März 2015

In Äthiopien überwintern Grau- und Jungfernkraniche, die eleganten Schwarzen Kronenkraniche und die großen Klunkerkraniche sind Standvögel und brüten in diesem ostafrikanischen Land. Da über die Größe und Gefährdungen der Populationen wenig bekannt ist, startete bereits 2007 ein Projekt von Kranichschutz Deutschland (KD), der Bundesarbeitsgruppe (BAG) AFRIKA des NABU und der äthiopischen Naturschutzorganisation Ethiopien National Wildlife and History Society (ENWHS), um Kraniche in Äthiopien zu kartieren und um die Gefährdungen darzustellen. Bei den ersten vier Expeditionen in 2007, 2009, 2011 und 2013 konnten die zwei bzw. vier Teams viele bis dahin nicht beschriebene Überwinterungsplätze des Graukranichs, aber auch Brutplätze der afrikanischen Arten feststellen. Seit 2014 besteht zusätzlich eine Kooperation mit der Universität in Jimma.

Vom 15.-28.01.15 kartierten Volker Günther und Günter Nowald 34.200 Graukraniche (zum Vgl. 36.540 Graukraniche in 2013), 313 Schwarze Kronenkraniche (zum Vgl. 360 in 2013) und 112 Klunkerkraniche (zum Vgl. 97 in 2013) im Bereich des Großen Grabenbruchs (Rift Valley) zwischen Addis Abeba und Hosseina sowie in einer weiträumigen Region um Jimma.

Wandertag

Das Foto zeigt Schwarze Kronenkraniche an ihrem Schlafplatz in Jimma. Kronenkraniche sind die einzigen Kraniche, die auch auf Bäumen übernachten können. (Foto: Dr. Günter Nowald, 19.01.15, 07:51 Uhr)


Im Bereich des Rift Valley ist die Zerstörung der Natur gravierender als erwartet. Vor allem die Produktion von Blumen in Foliengewächshäusern, insbesondere von Rosen für den Weltmarkt, hat weiter zugenommen. Der Wasserverbrauch lässt die Feuchtgebiete, Seen und Stauseen augenscheinlich schrumpfen. Kaufen sie daher keine Blumen aus dem Discounter. Diese kommen überwiegend aus Äthiopien oder anderen afrikanischen Staaten. Kaufen sie deshalb lieber Blumen aus heimischer Produktion. So können auch sie einen Beitrag zur Erhaltung der Gewässer in Afrika und für den Umweltschutz leisten. Die Landwirtschaft, insbesondere die Bewässerungssysteme in Bereichen um Debre Zeyt und Zway, nähert sich mit ihrer technischen Ausstattung immer mehr dem europäischen Standard. In diesem Zusammenhang zeigten sich Feuchtgebiete um die Hälfte geschrumpft oder sie sind gänzlich verschwunden. Die intensiv bewirtschafteten Felder bieten für zahlreiche Tierarten keinen Lebensraum mehr. Das Flachgewässer Cheleklekka Zway glich nur noch einer staubigen, ausgetrockneten lebensfeindlichen Ebene. Im Jahr 2013 übernachteten hier noch 2.800 Graukraniche.

Wandertag

Das Foto zeigt das jetzt entwässerte Flachgewässer Cheleklekka Zway, in dem in 2013 noch 2.800 Graukraniche übernachten konnten. (Foto: Dr. Günter Nowald, 24.01.15, 06:35 Uhr)

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit der Universität Jimma fanden verschiedene Gespräche und Diskussionen zum Feuchtgebiets- und Kranichschutz, u.a. mit dem Vizepräsident der Universität, Dr. Taye, statt. Die Ergebnisse sollen den Entscheidungsträgern der Regionsverwaltung dargestellt werden, um die durch Entwässerung, Ackerbau und Viehzucht bedrohten Feuchtgebiete zu sichern. Im Vergleich zu 2013 zeigte sich insbesondere die Intensivierung der Landwirtschaft als ein großes Problem, da in diesem Zusammenhang großflächig Grasländer und Feuchtwiesen verloren gingen. Entsprechend haben Störreize zugenommen und es fehlen Brutplätze und Nahrungsflächen für die Jungenaufzucht, was sich in einem dramatischen Rückgang der Klunkerkraniche widerspiegelt (2015: KEIN Vogel, 2013: 4 Brutpaare). Dr. Günter Nowald präsentierte auch einen Vortrag über die Biologie des Graukranichs und über den Kranichschutz in Deutschland und Europa vor 200 Studenten im großen Vorlesungssaal der Uni.

Ein zweites Survey Team mit Wolfgang Beisenherz und Bernhard Walter vom NABU (BAG Afrika) ermittelten die Kranichbestände und die aktuellen Verhältnisse im nördlichen Teil Äthiopiens, u.a. am Tana-See.

 
   

 
Weitere Meldungen finden Sie hier.
 
   
   
Kranichschutz Deutschland
 

 

 Projektträger:

NABU


WWF

 Unterstützt durch:

Lufthansa Umweltförderung

   
 
Gültiges HTML 4.01!  Gültiges CSS!

Dokument zuletzt bearbeitet am 21.06.2015

© Kranich-Informationszentrum 2005-2015
Kontakt | Sitemap | Impressum