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30 Tage brüten – erst dann schlüpft eine neue Kranichgeneration 26. April 2015

Beide Altvögel bebrüten durchschnittlich 29-31 Tage das meist aus zwei fast 10 cm großen Eiern bestehende Gelege. Wenn alles gut geht, schlüpfen dann die beiden Jungen, meist in einem Abstand von etwa 24 Stunden. Bereits wenige Stunden nach dem Schlupf suchen die Jungen gemeinsam mit den Eltern in der Nestumgebung nach Nahrung (Foto: Dr. Günter Nowald).

Brütender Kranich

Das Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf hat täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Es gibt übrigens zwei neue Multimediapräsentationen in der Ausstellung. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
Kraniche zu Ostern 4. April 2015

Heute Morgen sind noch über 400 Kraniche bei Sonnenschein zur Fütterungsstelle von Kranichschutz Deutschland am Günzer See eingeflogen. Auch zu Ostern wird man hier vermutlich noch einige Kraniche bei ihren Tanzeinlagen bewundern können. (Foto: Dr. Günter Nowald)

Tanzende Kraniche

Das Kranich-Info-Mobil ist nicht mehr auf dem Parkplatz am Günzer See – von der Plattform kann man die Glücksvögel aber bestens beobachten.

Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen!

Helfen Sie dem Kranichschutz | http://kraniche.de/PDF/Flyer_Kranichschutz_Deutschland.pdf

 
   

 
Mobiler Info- und Beobachtungsstand für Kranichtouristen (KIM) wieder in Aktion 16. März 2015

Seit dem 13.03.2015 steht das Kranich-Info-Mobil (KIM) wieder auf dem Parkplatz am Günzer See (Foto: Wilhelm Linke). Kranich-Ranger sind täglich an Bord (meist von 10:00-16:00 Uhr, Änderungen möglich). Vielfältiges Informationsmaterial, Spektive, Ferngläser aber auch Bücher und Zeitschriften gehören zur Ausstattung. Aber vor allem kann man von hier aus die berühmten Kranichtänze bestens beobachten. Die Tänze sind Ausdruck innerer Erregung - mitunter lässt sich ein ganzes Kranich-Ballett beobachten, wenn aufgrund von Stimmungsübertragung weniger Paare dutzende Vögel anfangen, gemeinsam zu tanzen. Die phantastischen Tanzfiguren sind geprägt durch Sprünge, Verbeugungen, Flügelschlagen, Zickzackläufe, Imkreisrennen und Prahlhandlungen.

Gestern Abend schauten schon 200 Kraniche vorbei - hinzu kamen noch hunderte Gänse (Weißwangen-, Bläss-, und Graugänse). Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) hat mit Unterstützung durch die Kur und Tourismus GmbH Zingst das Kranich-Info-Mobil, kurz KIM, konzipiert und bauen lassen. Das Projekt wurde zudem gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung (NUE) und durch die Ingrid und Wilfried Hoppe-Stiftung Naturschutz.

Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie in der Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen!

Aufstellung des Kranich-Infomobils
 
   

 
Äthiopien - Kranichparadiese unter Druck 1. März 2015

In Äthiopien überwintern Grau- und Jungfernkraniche, die eleganten Schwarzen Kronenkraniche und die großen Klunkerkraniche sind Standvögel und brüten in diesem ostafrikanischen Land. Da über die Größe und Gefährdungen der Populationen wenig bekannt ist, startete bereits 2007 ein Projekt von Kranichschutz Deutschland (KD), der Bundesarbeitsgruppe (BAG) AFRIKA des NABU und der äthiopischen Naturschutzorganisation Ethiopien National Wildlife and History Society (ENWHS), um Kraniche in Äthiopien zu kartieren und um die Gefährdungen darzustellen. Bei den ersten vier Expeditionen in 2007, 2009, 2011 und 2013 konnten die zwei bzw. vier Teams viele bis dahin nicht beschriebene Überwinterungsplätze des Graukranichs, aber auch Brutplätze der afrikanischen Arten feststellen. Seit 2014 besteht zusätzlich eine Kooperation mit der Universität in Jimma.

Vom 15.-28.01.15 kartierten Volker Günther und Günter Nowald 34.200 Graukraniche (zum Vgl. 36.540 Graukraniche in 2013), 313 Schwarze Kronenkraniche (zum Vgl. 360 in 2013) und 112 Klunkerkraniche (zum Vgl. 97 in 2013) im Bereich des Großen Grabenbruchs (Rift Valley) zwischen Addis Abeba und Hosseina sowie in einer weiträumigen Region um Jimma.

Wandertag

Das Foto zeigt Schwarze Kronenkraniche an ihrem Schlafplatz in Jimma. Kronenkraniche sind die einzigen Kraniche, die auch auf Bäumen übernachten können. (Foto: Dr. Günter Nowald, 19.01.15, 07:51 Uhr)


Im Bereich des Rift Valley ist die Zerstörung der Natur gravierender als erwartet. Vor allem die Produktion von Blumen in Foliengewächshäusern, insbesondere von Rosen für den Weltmarkt, hat weiter zugenommen. Der Wasserverbrauch lässt die Feuchtgebiete, Seen und Stauseen augenscheinlich schrumpfen. Kaufen sie daher keine Blumen aus dem Discounter. Diese kommen überwiegend aus Äthiopien oder anderen afrikanischen Staaten. Kaufen sie deshalb lieber Blumen aus heimischer Produktion. So können auch sie einen Beitrag zur Erhaltung der Gewässer in Afrika und für den Umweltschutz leisten. Die Landwirtschaft, insbesondere die Bewässerungssysteme in Bereichen um Debre Zeyt und Zway, nähert sich mit ihrer technischen Ausstattung immer mehr dem europäischen Standard. In diesem Zusammenhang zeigten sich Feuchtgebiete um die Hälfte geschrumpft oder sie sind gänzlich verschwunden. Die intensiv bewirtschafteten Felder bieten für zahlreiche Tierarten keinen Lebensraum mehr. Das Flachgewässer Cheleklekka Zway glich nur noch einer staubigen, ausgetrockneten lebensfeindlichen Ebene. Im Jahr 2013 übernachteten hier noch 2.800 Graukraniche.

Wandertag

Das Foto zeigt das jetzt entwässerte Flachgewässer Cheleklekka Zway, in dem in 2013 noch 2.800 Graukraniche übernachten konnten. (Foto: Dr. Günter Nowald, 24.01.15, 06:35 Uhr)

Im Rahmen des Kooperationsprojektes mit der Universität Jimma fanden verschiedene Gespräche und Diskussionen zum Feuchtgebiets- und Kranichschutz, u.a. mit dem Vizepräsident der Universität, Dr. Taye, statt. Die Ergebnisse sollen den Entscheidungsträgern der Regionsverwaltung dargestellt werden, um die durch Entwässerung, Ackerbau und Viehzucht bedrohten Feuchtgebiete zu sichern. Im Vergleich zu 2013 zeigte sich insbesondere die Intensivierung der Landwirtschaft als ein großes Problem, da in diesem Zusammenhang großflächig Grasländer und Feuchtwiesen verloren gingen. Entsprechend haben Störreize zugenommen und es fehlen Brutplätze und Nahrungsflächen für die Jungenaufzucht, was sich in einem dramatischen Rückgang der Klunkerkraniche widerspiegelt (2015: KEIN Vogel, 2013: 4 Brutpaare). Dr. Günter Nowald präsentierte auch einen Vortrag über die Biologie des Graukranichs und über den Kranichschutz in Deutschland und Europa vor 200 Studenten im großen Vorlesungssaal der Uni.

Ein zweites Survey Team mit Wolfgang Beisenherz und Bernhard Walter vom NABU (BAG Afrika) ermittelten die Kranichbestände und die aktuellen Verhältnisse im nördlichen Teil Äthiopiens, u.a. am Tana-See.

 
   

 
Projekttag an der Kranich-Grundschule in Altenpleen 28. Februar 2015

Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums (KIZ) waren am 19.02.15 zur Gestaltung des Projekttages „Vögel im Winter“ eingeladen. Seit nun schon zehn Jahren findet dieser an der Kranich-Grundschule in Altenpeen (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) für die Schüler der ersten Klassen statt. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt und durchliefen drei Stationen. Wichtige und spannende Hintergrundinformationen vermittelten Anne Kettner (wiss. Mitarbeiterin KIZ) und Dr. Günter Nowald (Leiter des KIZ) mit einer interessanten PowerPoint-Präsentation. Sie informierten wo der Unterschied zwischen Stand- und Zugvögeln liegt, wann und warum wir unsere Vögel füttern sollten sowie über verschiedene Vogelarten, die am Futterhaus vorbeischauen. Vögel wie die Amsel, das Rotkehlchen, die Kohl- und Blaumeise, konnten fast alle Kinder sofort erkennen. Große Augen machten die Knirpse, als man ihnen erklärte, dass ein Futterhaus als Schutz vor beispielsweise einem Sperber nicht ausreicht. Am Ende des Vortrages gelang es allen Kindern anhand des Schnabels herauszufinden, was die Vögel wohl am Liebesten fressen.

Kinder der Kranich-Grundschule bereiten Vogelfutter

Im zweiten Teil des Projektes wurde es etwas praktischer - aber nicht weniger spannend! Hier bastelten die Schüler der 1a, 1b und 1c gemeinsam mit Sandra Barth (FöJ KIZ), Anja Nowald und Karsten Peter (beide Mitarbeiter KIZ) ihre eigenen Futterampeln für Daheim. Die Mischung des Futters wählten sie dabei selbst aus. Für jeden „Piepmatz“ ist etwas dabei. Die Kinder konnten zum Beispiel zwischen Rosinen und Haferflocken, Sonnenblumenkerne, verschiedenen Nussorten wählen wie sie es zuvor gelernt hatten. Mit großer Begeisterung füllten die Erstklässler ihre Becher und wendeten dabei noch einmal das Gelernte an. Mit großer Freude blicken die Schüler von Frau Kavelmacher, Frau Post und Frau Lenz, dem morgigen Tag entgegen, wenn das Fett endlich erhärtet ist und sie ihre Futterampeln mit nach Hause nehmen können.

Fettfutter für Vögel

Auch wenn dieser Winter weniger verschneit war und sich dem Ende neigt hoffen wir, dass die Ampeln dankbar von den Gartenvögeln angenommen werden und sie mit ihrem Gesang langsam den Frühling einläuten. Aber nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß - auch für die Mitarbeiter bleibt die Arbeit mit den Knirpsen etwas Besonderes. Wir hoffen auch im nächsten Jahr diese Form der Umweltbildung an der Kranich-Grundschule fortführen zu können.

 
   

 
„Zwischenstopp“ bei Kayseri – Winterharte Kraniche in der Türkei 8. Januar 2015

Jetzt rastet unsere Kranichfamilie aus Sivas schon seit dem 15.12.14 am See Yay, etwa 400 km OSO von Ankara. Der Aktionsraum ist etwa 40 Quadratkilometer groß. In der Nacht wird es dort aktuell etwa MINUS 20°C kalt! Ob die Familie ihre Reise noch fortsetzt – oder werden sie hier überwintern?

Was zuvor geschah: 18.12.14: Jetzt ist unsere Kranichfamilie bereits den vierten Tag am See Yay, etwa 400 km OSO von Ankara. Der Aktionsradius beträgt weniger als sechs Kilometer – die Vögel halten sich aber überwiegend im nur etwa 10-30 cm tiefen See auf. Heute war es dort 9°C warm und es regnete – also fast wie in Deutschland. Aber ab Montag soll es bei Kayseri kälter werden. Ob die Familie dann ihre Reise fortsetzt?

Am 14.12.14 zwischen 07:00 und 08:00 Uhr ist die Familie vom Brutplatz am Tödürge See aufgebrochen und bis zum Tuzla See gezogen (etwa 185 km SW vom Tödürge See). Am 15.12. starteten die Vögel gegen 07:00 Uhr und erreichte um 10:00 Uhr etwa 100 km weiter südwestlich in einem ausgedehnten Feuchtgebiet bei Soysalli.

Am 13.12.14 verweilte unsere Kranichfamilie noch bei Sivas etwa 450 km östlich von Ankara im Brutgebiet, obwohl es auch dort bereits in der letzten Novemberwoche Nachtfröste um -4°C gab.

Am 03.07.14 bekam einer der beiden Jungkraniche bei Sivas zusätzlich zur Farbberingung einen eOPS-GPS-GRSM Sender. So bekommen wir täglich Informationen über die Bewegungsmuster der Familie. Das Projekt findet im Rahmen einer Kooperation mit dem türkischen Umweltministerium (Ministry of Forestry and Water Affairs - Department of Wildlife Management), Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) und der internationalen Kranichstiftung (International Crane Foundation, USA) statt.

Wenn Sie unsere Kranichprojekte unterstützen möchten, werden Sie doch Mitglied in der Kranichschutz-Förderer-Familie.

Aktionsradius der Kranichfamilie

 
   

 
Neujahrsgrüße von den "Vögeln des Glücks" 1. Januar 2015

Neujahrsgrüße

 
   

 
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 Projektträger:

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Dokument zuletzt bearbeitet am 26.04.2015

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