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Sonderheft Kraniche in M-V 14. September 2014

Mecklenburg-Vorpommern (M-V) ist für den Kranich das wichtigste Bundesland in Deutschland. Er ist hier sowohl Brutvogel als auch Durchzügler und neuerdings können wir den Kranich auch als Überwinterer und Wintergast antreffen. 30 Autoren der Landesarbeitsgruppe (LAG) Kranichschutz stellen in diesem Sonderheft den heutigen Kenntnisstand zum Kranich in M-V vor. Anfangs wird auf die Organisation der LAG und auf die Geschichte der Kranichforschung in den letzten 60 Jahren eingegangen. Danach folgen Beiträge, welche die erstaunliche Bestandsentwicklung im gesamten Bundesland bzw. in Teilbereichen (südwestliche Müritz, Insel Rügen) nachzeichnen. Derzeit beherbergt M-V rund 4.000 Paare.

Vor 45 Jahren gab es nur 5 % des heutigen Bestandes. Die Brutvögel konzentrierten sich besonders in der Seenplatte, große Teile des heutigen M-V waren noch unbesiedelt. Diagramme und Karten veranschaulichen diese Entwicklung. Den breitesten Raum nehmen Beiträge zu Sammeln, Rast, Zug und Überwinterung ein. M-V wird in 16 Sammel- und Rastregionen gegliedert, deren historische Entwicklung sowie derzeitige Bedeutung dargestellt wird. Im europäischen Rahmen ist M-V ein sehr wichtiger Raum für sich sammelnde und rastende Kraniche, besonders im Herbst. Die Zahlen sind in den letzten 24 Jahren deutlich gestiegen, was auch mit den guten Schlafplatzbedingungen durch Renaturierungsmaßnahmen im Zusammenhang steht. Es werden 76 regelmäßig besetzte Schlafplätze beschrieben, die im Maximum von bis zu 150.000 Kranichen angeflogen werden. Das sind etwa 45 % der Kraniche, die den Westeuropäischen Zugweg nutzen. Etwa 60 % der Plätze dienen überwiegend den einheimischen Sammlern. Sie machen rund 15 % des Kranichbestandes im Herbst aus. Große Plätze an der Ostseeküste, im Osten M-V und in der Müritzregion nehmen im September und Oktober die meisten rastenden Kraniche aus Skandinavien, Polen und dem Baltikum auf. Als Maximum können es über 130.000 Individuen sein. 80 % der Schlafplätze liegen in Naturschutzgebieten bzw. Europäischen Vogelschutzgebieten (SPA). Die Verteilung und die Größenordnungen der Schlafplätze sowie die Lage in SPA werden in Karten dargestellt.

Im letzten Abschnitt kann man über Ergebnisse von Forschungsprojekten nachlesen. In M-V werden jährlich Kraniche beringt und besendert, um unterschiedliche Fragestellungen bearbeiten zu können. Eine Abhandlung befasst sich z.B. mit dem Verhalten, der Reviergröße, der Raumnutzung und Habitatwahl von Kranichfamilien in Brutrevieren. Drei Autoren gehen der Frage nach, wo die Kraniche aus M-V überwintern. Im Zeitraum von 2003 bis 2012 wurden in den Monaten Januar bis Mitte Februar 648 beringte Kraniche abgelesen. Anhand dieser Daten kamen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Kraniche aus M-V vermehrt den Winter nicht mehr in Spanien, sondern in Frankreich und zunehmend auch in Deutschland verbringen. Die durchschnittliche Zugdistanz verkürzt sich dadurch von 1.383 km (2003) auf 889 km (2012).

Die Autoren hoffen, dass die vielen zusammengetragenen Fakten des Sonderheftes den Behörden bei Entscheidungsfindungen helfen und dem Kranichschutz dienen werden.

Bezug über unseren Online-Shop
Preis: 16,95 € zzgl. Porto

Sonderheft Kraniche in Mecklenburg-Vorpommern
 
   

 
Ausstellung „Faszination Kraniche“ 13. September 2014

Ausstellung Faszination KranicheVom 05.09. bis 02.11.2014 findet im Pahlhuus des Biosphärenreservates Schaalsee in Zarrentin eine Ausstellung mit Kranich Aquarellen von Frank Koebsch in Zusammenarbeit mit Kranichschutz Deutschland statt.

Der Aquarellmaler Frank Koebsch ist von den Kranichen fasziniert. Die Balz im Frühling und der Zug der Kraniche im Herbst gehören zu den schönsten Naturschauspielen in Mecklenburg Vorpommern. Von diesem Zauber der Natur inspiriert hat er in den vergangenen Jahren Kranich Aquarelle gemalt, die bereits in verschiedenen Ausstellungen gezeigt wurden.

Weitere Informationen zu dem Projekt finden Sie auf dem Blog http://faszinationkraniche.wordpress.com/.

 
   

 
Neues von Joschka, Straußfurty & Co! 12. September 2014

Ist Joschka noch mit Blacky zusammen? Haben sie Nachwuchs bekommen und was ist eigentlich mit den Nachkommen von Lulu - Rana und Bobbi? All‘ die spannenden Antworten darauf können Kranichfreunde jetzt unter der Rubrik Projekt Kranichzug nachlesen.

 
   

 
Kraniche - Mythen, Fakten, Forschung 6. August 2014

Kranich schreitet über AckerMusikalisch umrahmte Bildershow „Kraniche - Mythen, Fakten, Forschung“ von Julia Daebeler am Dienstag, den 12.08.14 um 20:00 Uhr im Kranich-Informationszentrum.

Wenn im Frühjahr die Tage wieder länger werden, tauchen sie mit den ersten warmen Sonnenstrahlen plötzlich auf. Am Ende des Sommers sehen wir sie häufig auf Stoppelfeldern und können noch von weitem ihre charakteristischen Rufe hören, bevor sie uns wieder verlassen - Kraniche! Doch wo fliegen sie hin? Wie sieht so ein Kranichjahr überhaupt aus und was wird für den Schutz dieser faszinierenden Vögel getan?

Gehen Sie mit Julia Daebeler, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kranich-Informationszentrums, auf Bilderreise und erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes rund um den Vogel des Glücks.

 
   

 
Kranich-E-Post aus der Türkei 2. August 2014

Das Foto zeigt die Freilassung der ersten beiden markierten Jungvögel in der Türkei bei Sivas, etwa 450 km östlich von Ankara am 03.07.14, sowie ihre Raumnutzung bis zum 30.07.14. Ein Kranich bekam zusätzlich zur Farbberingung einen eOPS-GPS-GRSM Sender. So erhalten wir täglich Informationen über die Bewegungsmuster der Familie. Das genutzte Revier hat eine Größe von etwa 3,2 Quadratkilometer (n=243 Koordinatenpunkte).

Kraniche Türkei

Das Projekt findet im Rahmen einer Kooperation mit dem türkischen Umweltministerium (Ministry of Forestry and Water Affairs - Department of Wildlife Management), Kranichschutz Deutschland (NABU, WWF, Lufthansa Umweltförderung) und der internationalen Kranichstiftung (International Crane Foundation, USA) statt.

 
   

 
Farbmarkierung und Besenderung von Kranichen im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide 2. Juli 2014

Seit 1995 werden jährlich in der zweiten Junihälfte sechs bis acht Wochen alte, noch flugunfähige Kraniche von einem internationalem Team durch das Kranich-Informationszentrums individuell markiert. Am 23. Juni startete das Team aus Spanien, Frankreich, Deutschland und Äthiopien seine Arbeit im Naturpark und hatte bis zum 1. Juli aufgrund des guten Bruterfolges der Kraniche in diesem Jahr 39 Jungkraniche und sogar zwei mausernde Altvögel beringt.

Beringter Kranich wird freigelassen

Nach nur etwa 10 Minuten wird der soeben farbmarkierte Kranich von dem äthiopischen Kollegen wieder freigelassen. (Foto: Dr. Günter Nowald)

Mit Hilfe der individuell zu erkennenden Vögel werden die Lebensraumansprüche in den Brut-, Rast- und Überwinterungsgebieten sowie die Einflüsse der intensiven Landwirtschaft erforscht. Im Fokus stehen in den letzten Jahren auch die Auswirkungen der Wetterextreme mit ausgeprägten Trockenperioden oder Starkregenfällen. Zusätzlich werden die Vögel auch auf den Ernährungszustand, auf Parasiten und Verletzungen untersucht.

Herzlichen Dank an die Verwaltung und an den Förderverein des Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide!

 
   

 
Kraniche – eine Vogelart, die den Menschen in ihren Bann zieht 2. Juli 2014

KranichkopfMusikalisch umrahmte Bildershow „Kraniche – eine Vogelart, die den Menschen in ihren Bann zieht“ von Anne Kettner am Dienstag, den 15.07.14, um 20:00 Uhr im Kranich-Informationszentrum.

Bereits seit vielen Jahrhunderten üben Kraniche eine besondere Faszination auf den Menschen aus. Was macht diese Zugvögel so besonders, dass noch heute die Menschen zum Himmel schauen, wenn sie das Rufen der Kraniche hören? Nehmen Sie teil an einer Bilderreise durch das facettenreiche Leben der eleganten Zugvögel und ergründen Sie gemeinsam mit Frau Kettner, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Zentrums und Kranich-Rangerin, diese Faszination.

 
   

 
Auf den Spuren des Kranichs 2. Juni 2014

Kranich breitet die Flügel ausMusikalisch umrahmte Bildershow „Auf den Spuren des Kranichs“ von Karsten Peter am Dienstag, den 10.06.14, um 20:00 Uhr im Kranich-Informationszentrum.

Viel Wissenswertes gepaart mit Erzählungen und Gedichten über die grazilen, grauen Tänzer erwartet Sie auf dieser von Musik umrahmten Bilderreise durch das Jahr der Kraniche. Erleben Sie das Gerangel während Rastzeiten und tauchen Sie ein in die Stille der Brutreviere. Auf einem kurzen Trip geht es entlang des westeuropäischen Zugwegs. Aber Vorsicht, wenn Ihnen die einzig wahre Geschichte über die rote Kopfplatte erzählt wird. Die ist wohl mit einem kleinen Augenzwinkern versehen.

Wandeln Sie mit Herrn Peter an einem emotionsreichen Abend auf den Spuren des Kranichs.

 
   

 
Weitere Meldungen finden Sie hier.
 
   
   
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 Projektträger:

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Dokument zuletzt bearbeitet am 15.09.2014

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