|
| |
Herzlich willkommen
auf den Internetseiten von Kranichschutz Deutschland!
Hier erfahren Sie alles über Kraniche und vieles mehr... |
|
|
| |
|
| |
Kranichwelten - Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa |
6. Mai 2012 |
Das Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf lädt Sie am Dienstag, den 15.05.12 um 20:00 Uhr zur musikalisch umrahmten Bildershow „Kranichwelten - Eine Reise mit den Vögeln des Glücks durch Europa“ ein.
Lassen Sie sich von Dr. Günter Nowald in die Welt der Kraniche auf ihrem westlichen Zugweg entführen. Wir starten die Reise von den traditionellen Überwinterungsgebieten in der rauen Extremadura im Südosten Spaniens und ziehen mit den Vögeln des Glücks zunächst zur malerischen Laguna de Gallocanta nördlich von Madrid. Verweilen Sie etwas später an den großen Rastplätzen in Arjuzanx im Südosten Frankreichs oder am Lac du DerChantecoq.
Folgen Sie Dr. Nowald an verschwiegene Plätze in Mecklenburg-Vorpommern und Schweden und tauchen Sie mit ein in die heimliche aber faszinierende Brut und in die aufwendige Aufzucht der Nachkommen. |
|
|
| |
|
| |
Kraniche zu Ostern |
5. April 2012 |
Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche bei Günz noch etwa 300 Kraniche. Mit etwas Glück verweilen die eleganten Vögel auch noch Ostern hier, da es sich vor allem um noch nicht geschlechtsreife Vögel und Kraniche aus dem Vorjahr handelt. Die skandinavischen Brutpaare haben Deutschland bereits verlassen.
Bei den guten Wetterbedingungen verlassen viele Kraniche bereits den Hornborga See in Südschweden. Gestern verließen etwa 5.000 Vögel den Rastplatz und flogen weiter in ihre Brutgebiete in Mittel- und Nordschweden. Aktuell rasten hier aber noch 21.400 Kraniche (http://kraniche.de/Start/Rastplaetze.shtml).
 |
Bei genauem Betrachten erkennt man überwiegend Kraniche mit noch nicht vollständig ausgefärbtem Hals-Kopfbereich. Erst die Altvögel haben die kontrastreiche Kopfpartie mit der roten federlosen Stelle auf dem Hinterkopf. (Foto: Dr. Günter Nowald, 05.04.12, 08:45 Uhr) |
|
|
|
| |
|
| |
Kranichbeobachtungen
|
2. April 2012 |
Bei schönem Sonnenschein zeigen sich die Kraniche auf der Ablenkfütterungsfläche bei Günz. Neben dem Tanzen gibt es aber auch immer wieder Unstimmigkeiten, wenn die Individualdistanz einzelner Vögel unterschritten wird. Dabei nutzen die Tiere ihren Schnabel und fechten ihre Streitereien kurz aus. Gelegentlich nutzen sie auch ihre krallenbewährten Füße zur Klärung der Sachlage. Danach erfolgt wie zuvor der Nahrungserwerb. Am 01. und 02.04.12 zeigten sich bei Günz noch etwa 575 Kraniche. Unter ihnen befand sich auch der im Rahmen eines europaweiten Projektes mit Farbringen markierte Kranich BuWBu/WGW (http://kraniche.de/Forschung/Beringung.shtml).
Am 26.06.11 erhielt der noch flugunfähige Kranich in der Nähe von Gresenhorst (Landkreis Vopommern-Rügen) seine Farbmarkierung. Hier blieb der Jungvogel mit seinen Eltern bis Anfang August im Brutrevier, bevor die Familie erstmals am 21.08.11 in der Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft bei Saal und später bei Pruchten verweilte. Den Winter verbrachte die Kranichfamilie nicht im wärmeren Süden, sondern nördlich von Bremen. Vom 27.10.11 bis zum 19.02.12 wurde der Vogel nahe der Ortschaften Ostersode, Breddorf und Karlshöven abgelesen. Danach trat die Familie bereits den Heimzug an, da der junge Frühlingsbote schon am 10.03.12 in Kindshagen und regelmäßig ab dem 22.03.12 auf der Ablenkfütterungsfläche bei Günz (beide Orte: Landkreis Vopommern-Rügen) abgelesen wurde (Daten: www.icora.de).
 |
 |
Kleinere Streitigkeiten sorgen für eine kurze Unruhe beim Nahrungserwerb. Gegen 07:47 Uhr schwebt der im Vorjahr markierte Kranich "BuWBu/WGW" ein. (Fotos: Dr. Günter Nowald, 01.04.12, 07:49 Uhr) |
|
|
|
| |
|
| |
| Noch über 1.000 Kraniche |
1. April 2012 |
Im Bereich der Ablenkfütterungsfläche bei Günz, unweit des Kranich-Informationszentrums, rasten noch immer etwa 1.135 Kraniche. Im Auftrag von Kranichschutz Deutschland füttert der landwirtschaftliche Betrieb aus Neuenpleen, die Gehrig GmbH, täglich etwa eine halbe Tonne Futterweizen auf einer Weide und auf einen Maisstoppelacker am Günzer See. Schäden auf Sommergetreideflächen bleiben in dieser Region daher aus. Der Weiterzug nach Schweden dauert noch an. Heute waren aber bereits über 17.000 Kraniche am Hornborga-See in Südschweden.
 |
In drei Wellen starteten die Kraniche zwischen 19.28 - 19:43 Uhr von der Ablenkfütterungsfläche bei Günz zum Schlafplatz Großer Werder. (Foto: Dr. Günter Nowald, 31.03.12, 19:34 Uhr) |
|
|
|
| |
|
| |
| Imposante Kranichkulisse an der Ablenkfütterungsfläche am Günzer See |
28. März 2012 |
Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche bei Günz noch 1.045 Kraniche. Wahrscheinlich wird die Kranichrast aber nur noch wenige Tage bei uns zu erleben sein. Bei den guten Wetterbedingungen ist der Zwischenstopp vor dem Weiterflug nach Schweden eher kurz. An den beiden Rastplätzen in Südschweden sind in Kristianstads Vattenrike bereits 6.980 und am Hornborga See sogar 10.300 Frühlingsboten eingetroffen. Unsere ersten heimischen Brutkraniche bebrüten bereits ihre Gelege.
 |
Bald verlassen auch die letzten skandinavischen Frühlingsboten die Region des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. (Foto: Dr. Günter Nowald, 28.03.12, 07:43 Uhr) |
|
|
|
| |
|
| |
| Unterwegs mit Kranichen – eine fotografische Reise durch Europa |
21. März 2012 |
Unter diesem Titel präsentiert der Fotograf, Dieter Damschen, am 23.03.2012, um 20:00 Uhr eine Bildershow im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf.
Fasziniert von den Kranichen ist der 41 jährige seit vielen Jahren den Tieren mit der Kamera auf ihren Stationen durch Europa gefolgt. Dabei entstand eine Vielzahl eindrucks- und stimmungsvoller Aufnahmen, in den verschiedenen Jahreszeiten und Lebensräumen.
Die Fotos stammen aus dem Winterquartier in Spanien, vom Frühjahrszug nach Skandinavien, den Norddeutschen Brutgebieten und den großen Ansammlungen im Herbst, in Mecklenburg Vorpommern, sowie im Linumer Bruch. Neben den teilweise preisgekrönten Aufnahmen von Kranichen eröffnet der Vortrag einen Blick hinter die Kulissen und kombiniert Informationen über die Vögel mit unterhaltsamen Begebenheiten zur Entstehung der Bilder. Seit 2003 lebt und arbeitet der gebürtige Niederrheiner im Niedersächsischen Wendland als freier Naturfotograf. Arbeitsschwerpunkt ist neben dem Kranich die Norddeutsche Natur. Im Jahr 2007 erhielt er den Titel "Naturfotograf des Jahres" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen und er ist Mitglied des Projektes Wild Wonders of Europe.
|
|
|
| |
|
| |
| Ein einzigartiges Naturschauspiel - der Tanz der Kraniche |
19. März 2012 |
Die Frühjahrsrast ist für die Beobachtung der berühmten Kranichtänze am besten geeignet. Die Tänze sind Ausdruck innerer Erregung - mitunter lässt sich ein ganzes Kranich-Ballett beobachten, wenn aufgrund von Stimmungsübertragung weniger Paare Dutzende Vögel anfangen, gemeinsam zu tanzen. Die phantastischen Tanzfiguren sind geprägt durch Sprünge, Verbeugungen, Flügelschlagen, Zickzackläufe, Imkreisrennen und Prahlhandlungen. Dabei werden auch Pflanzenteile oder Steine in die Luft geworfen.
Wer die Vögel des Glücks im Frühjahr sehen möchte, sollte sich aber auch bald zu einer Exkursion entschließen. Heute Morgen waren auf der vom Kranich-Informationszentrum betriebenen Ablenkfütterungsfläche etwa 750 Vögel. Am Vortrag waren es sogar über 1000 Kraniche. Wahrscheinlich wird die Kranichrast nur bis Ende des Monats bei uns zu erleben sein. Wo Sie die Kraniche am besten beobachten können, erfahren Sie im Kranich-Informationszentrum in Groß Mohrdorf, täglich geöffnet von 10 bis 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Die aktuellen Kranichzahlen an den großen Rastplätzen in Europa werden auf http://www.kraniche.de/Start/Rastplaetze.shtml präsentiert.
 |
Die „Vögel des Glücks“ auf der 2,3 Kilometer vom Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf entfernten Ablenkfütterungsfläche von Kranichschutz Deutschland. Hier können die Vögel noch einmal ungestört Nahrung für den Weiterflug aufnehmen. (Foto: Dr. Günter Nowald, 19.03.12, 08:47 Uhr) |
|
|
|
| |
|
| |
| Starker Frühjahrszug bringt die Kraniche zurück nach Deutschland |
29. Februar 2012 |
Während noch Mitte Januar bei Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 Kraniche überwinterten, sorgte der Wintereinbruch Anfang Februar für einen regional nochmals beeindruckenden Kranichzug in Richtung Süden, also eine Winterflucht, wir berichteten. Nur drei Wochen später sind die Kraniche nun wieder zurück. Mitarbeiter des Kranich-Informationszentrums entdeckten bei Kontrollen am vergangenen Wochenende schon einige heimische Brutpaare, die wieder ihre Reviere im Landkreis Vorpommern-Rügen besetzt haben.
Kein Wunder, denn Naturfreunde beobachteten seit dem 19. und 26. Februar jeweils massiven Heimzug der Vögel des Glücks und meldeten ihre Beobachtungen über unsere Website http://www.kraniche.de/ZugMeldungen/
Eine erste Auswertung der hier gemeldeten Daten zeigt uns, dass sich zwei Zugwellen unterscheiden lassen. Dabei war die Erste vom 19.-22.02. und erbrachte Meldungen von insgesamt 11.565 Kranichen in 122 Trupps. Die zweite und deutliche größere Welle wurde vom 26. bis 28.02. gemeldet und bilanziert sich auf 42.272 Kraniche in 248 Trupps. Dabei müssen wir aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Doppelzählungen durch Melder entlang der Zugstraße natürlich vorkommen können. Eine weitere Zugwelle wird in Kürze eintreffen. Am 28.02. erhielten wir eine Nachricht von unseren französischen Kollegen Pierre Petit und Aurélien Deschatres, dass 50.000 Kraniche vom nordspanischen Rastgebiet Sotonera in Richtung Norden aufgebrochen sind.
 |
Kraniche auf dem Heimzug (Foto: Dr. Günter Nowald) |
Noch haben wir keine großen rastenden Kranichtrupps in der Rügen-Bock-Region entdeckt, doch es dürfte nicht mehr lange dauern bis auch bei uns wieder skandinavische Kraniche auf ihrem Frühjahrszug Zwischenstopp machen. Erfahrungsgemäß lassen sich hier besonders in der zweiten Märzhälfte die Vögel des Glücks gut beobachten, während Sie auf Stoppelfeldern nach Nahrung suchen und meist bei Sonnenschein ihre bezaubernde Balztänze zeigen, um sich auf die bevorstehende Brut einzustimmen.
|
|
|
| |
|
| |
| Späte Winterflucht der Kraniche |
31. Januar 2012 |
Berlin, Groß Mohrdorf – Seit Anfang der Woche ziehen wieder vermehrt Kraniche über Deutschland. Die Flugrichtung der V-förmigen Trupps lässt die Beobachter jedoch stutzen, denn sie fliegen nach Südwesten. „Viele Kraniche haben bei dem bisher sehr milden Winter in den norddeutschen Rastgebieten ausgeharrt“, berichtet NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Die rapide sinkenden Temperaturen, der kalte Ostwind und die „frostigen Aussichten“ haben nun aber auch die letzten der Kraniche im Ostseeraum bewogen, den Weg in den Südwesten anzutreten.
Noch in der vorigen Woche waren bei aktuellen Zählungen in Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt rund 15.000 überwinternde Kraniche beobachtet worden (in Niedersachsen mehr als 10.000, in Brandenburg rund 2.000, in Mecklenburg-Vorpommern etwa 3.000 und an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Thüringen 1.000 Vögel). Im Kranich-Informationszentrum sind gestern und heute bereits 130 Meldungen von ziehenden Kranichen eingegangen. Die Zugrichtung ist überwiegend Südwest und Süd. Bei dem aktuellen Kälteeinbruch treten diese Vögel nun „last minute“ die Winterflucht nach Frankreich an.
„Die Kälte ist ein wesentlicher Zugauslöser. Jetzt wird dieser aber zusätzlich durch eine nordöstliche Strömung unterstützt“, berichtet Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums. Die meisten ihrer Artgenossen befinden sich bereits seit einigen Wochen in den Überwinterungsgebieten in Frankreich und Spanien.
„Der Herbstzug ist wegen des milden Dezembers von zahlreichen Kuriositäten gekennzeichnet. Ein im Juni farbig beringter Kranich startete Ende Oktober mit seinen Eltern den Zug in den Süden. Vom 8. November bis 12. Dezember wurden die Vögel in Niedersachsen in der Diepholzer Moorniederung beobachtet. Danach zogen sie schon wieder in den Norden. Am 4. Januar wurden sie bei Günz im Landkreis Nordvorpommern angetroffen“, berichtet Nowald. Üblicherweise kehren die Vögel erst ab Ende Februar zurück in die Brutheimat. |
|
|
| |
|
| |
| „Vögel im Winter“ – Der traditionelle Projekttag an der Kranich-Grundschule Altenpleen |
25. Januar 2012 |
Erwartungsvoll wurde das Team des Kranich-Informationszentrums von den Schüler/innen der Klassen 1a, 1b und 1c empfangen. Was wird wohl in den Kisten sein? Worüber wird man uns erzählen? Werden unsere Fragen alle beantwortet? Diese und andere Gedanken schossen den Kindern bestimmt durch den Kopf.
Aufgeteilt in kleinere Gruppen wurden verschiedene Stationen absolviert. In einem einführenden Vortrag mit vielen Vogelbildern von Carsten Linde präsentierten Dr. Günter Nowald und Norman Donner den jungen Vogelschützern Informationen über das Zugverhalten verschiedener Vogelarten und die Überlebensstrategien der Standvögel. An einer weiteren Station „kochten“ die Schüler gemeinsam mit Anja Nowald und Karsten Peter das Menü für die Wintergäste. Mit Kokosfett, Schweineschmalz, Sonnenblumenkernen, Rosinen, Haferflocken, Erdnüssen und anderen Leckereien wurden die „Meisenglocken“ gefertigt.
Dabei erfuhren die Kinder mehr über die Lieblingsspeisen von Amsel, Kohlmeise, Blaumeise, Rotkelchen und Co, welche Arten das Futterhaus aufsuchen und wer von den gefiederten Freunden unter Büschen nach Nahrung sucht.
Hier gab es auch schon mal aufregende Berichte der Kinder über eigene Beobachtungen der letzten Tage. Kohl- und Blaumeise, Haus- und Feldsperling machten das Rennen aber auch Rotkehlchen und Amseln waren dabei. An einer weiteren Station bearbeiteten die Kinder gemeinsam mit Ihren Klassenlehrerinnen, Frau Breske, Frau Deeth und Frau Sührig die Arbeitsblätter zum Thema „Vögel im Winter“. Sollte jemand demnächst im Amtsbereich Altenpleen in den Gärten mehr „Meisenglocken“ als sonst sehen, ist vielleicht die/der eine oder andere von den Erstklässlern der Kranich-Grundschule dafür verantwortlich.
 |
Die große Kochrunde – womit werden die Meisenglocken gefüllt? (Foto: Dr. Günter Nowald) |
 |
Und wer frisst Erdnüsse? (Foto: Dr. Günter Nowald) |
 |
Mit Schere und Kleber werden die Infoblätter zum Thema „Vögel im Winter“ bearbeitet.
(Foto: Dr. Günter Nowald) |
|
|
|
| |
|
 |
| |
|
 |
|
|
Projektträger:


Unterstützt durch:
 |
| |
|
|